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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV Neuhausen-Nymphenburg

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Grüne in Neuhausen-Nymphenburg begrüßen Planung zur Tram-Westtangente

Am Donnerstag Abend informierten Vertreter von Stadt und MVG die Bürgerinnen und Bürger im Stadtbezirk über den aktuellen Planungsstand zur Tram-Westtangente. Auch wenn bei Teilen der Anwohnerinnen und Anwohner trotz klarer Fakten und Zahlen noch einiges an Überzeugungsarbeit notwendig ist, begrüßt Stadtrats- und BA-Spitzenkandidatin Anna Hanusch das Projekt  ausdrücklich.

"Die Tram-Westtangente wird das ÖPNV-Angebot in Neuhausen-Nymphenburg und im ganzen München Westen entscheidend verbessern. Mit der seit Jahren dringend ersehnten Umwelt-Verbund-Röhre an der S-Bahn Laim wird dieser Schandfleck im Münchner S-Bahnnetz nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch für die Fahrgäste deutlich komfortabler und barrierefrei gestaltet. Für Romanplatz und Wotanstraße stehen deutliche Verbesserungen im Sinne von Fuß- und Fahrrad-Verkehr, Passanten und Anwohnern an. Das begrüßen wir ausdrücklich und freuen uns, dass für die Umgestaltung des Romanplatz auch auf Wunsch des BA bereits ab 2014 Vorschläge erarbeitet werden!" erläutert Anna Hanusch. Sehr erfreulich ist aus grüner Sicht auch die nun zusätzlich geplante Haltestelle im Bereich Margarethe-Danzi-Straße bzw. Winfriedstraße, die der Erschließung der neuen Quartiere dient.

"Dass auf so einer Informationsveranstaltungen zwischen Befürwortern und Gegner heiß diskutiert wird, war zu erwarten. Die anwesende Verwaltung hat aber noch einmal klar belegt, das bei wachsender Bevölkerung ein Ausbau des ÖPNV zwingend notwendig ist, denn wenn alle mit dem Auto fahren wird das unsere Straßen nur immer weiter verstopfen. Mit einer Taktsteigerung von Bussen werden auf dieser Strecke bald die Grenzen erreicht – und eine U-Bahn ist im Gegenzug um ein Vielfaches teurer und erst bei weitaus größeren Fahrgastzahlen rentabel. Die Tram ist hier eindeutig die beste Lösung.  Im nahen Augsburg war der CSU-Oberbürgermeister lernfähig und setzt nach früherer Ablehnung inzwischen auf einen engagierten Tram-Ausbau. Die Münchner CSU prophezeit derweil mit der Tram den Niedergang der Landeshauptstadt.  Wer aber weiterhin auf den lauten, umwelt- und stadtfeindlichen Autoverkehr setzt – und alternativ nur auf unrealistische und nicht finanzierbare U-Bahn-Projekte dessen Mobilitätspolitik ist weder modern, noch sozial und erst recht nicht grün. ", so Hanusch weiter.

PM Stadtrat - Zustimmung zu Stolpersteinen wächst

Grüne Stadtratsfraktion

P R E S S E M I T T E I L U N G

Der Bezirksausschuss 9, Neuhausen-Nymphenburg hat beschlossen, die Verlegung von „Stolpersteinen“ zum Gedenken an Opfer der NS-Gewaltherrschaft zu unterstützen. Gleichzeitig wurde der Stadtrat aufgefordert, seine ablehnende Haltung zu revidieren. Damit hat sich nach Schwabing-Freimann und Schwanthalerhöhe ein weiterer Bezirksausschuss für die Verlegung von Stolpersteinen ausgesprochen.

Dr. Florian Roth, Vorsitzender der Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste, wertet den Beschluss als Ermutigung und Unterstützung seiner eigenen Bemühungen im Stadtrat, die Stolpersteine auch in München zu ermöglichen. Florian Roth: „Ausgerechnet in München, der ehemaligen ‚Hauptstadt der Bewegung’, sind die Stolpersteine nach wie vor offiziell verboten, obwohl es auch hier viele Bürgerinnen und Bürger, viele Angehörige von Opfern gibt, die sich für diese Form des Gedenkens einsetzen. Auch in der SPD gibt es offenkundig immer mehr Unterstützung für die Stolpersteine – ein ermutigendes Zeichen für die Debatte, die das von uns beantragte Stadtratshearing über die Stolpersteine demnächst auslösen wird.“

Anna Hanusch, BA-Mitglied der Grünen im Stadtbezirk verwies darauf, dass auch die Israelitische Kultusgemeinde die Stolpersteine keineswegs geschlossen ablehne: „Auch in den jüdischen Gemeinden Münchens gibt es viele Bürgerinnen und Bürger, die die Stolpersteine befürworten. Angesichts der vielen Städte und Gemeinden, in denen Stolpersteine verlegt wurden, appelliere ich an Frau Knobloch, ihre Ablehnung aufzugeben und es den Angehörigen der Nazi-Opfer zu überlassen, ob sie diese Form des Gedenkens für richtig halten.“

Unterstützen Sie die „Aktion Silvestermüll“

Der grüne Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg ruft auch in diesem Jahr wieder zu der „Aktion Silvestermüll“ auf.

Bereits in den letzten sieben Jahren haben die OV-Mitgliederjeweils über 250 Müllsäcke und Handzettel rund um den Nymphenburger Kanal verteilt undan den Brücken, Bänken und Straßenlaternen befestigt. Am Neujahrstag liegen nach der nächtlichen Feier am Kanal immer überall Sektflaschen, Plastikbecher, Pappkartons, Papierfetzen, Tüten und die Reste vom Feuerwerk herum – auf dem Eis, auf den Gehwegen und auf den Brücken. Das brachte den BA-Fraktionsvorsitzenden  Gunter Schäfer auf die Idee zur Aktion Silvestermüll die 2006 erstmals durchgeführt wurde.

„Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, ihren Silvestermüll wieder mit nach Hause zu nehmen oder ihn zumindest in den Mülltüten zu sammeln – und das hat wunderbar geklappt“, so Schäfer.

Die Aktion ist eine Arbeitserleichterung für die Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg, und die Stadtreinigung, die beide dort für die Abfallbeseitigung zuständig sind und viel weniger Zeit benötigten. Mit Hilfe von Freiwilligen räumen wir auch am Neujahrsmorgen noch den restlichen Müll in die Grünen Säcke Dann ist der Kanal schnell wieder eine schöne Spazierweg, aber es ist auch wichtig für die Tiere wie Schwäne und Enten, deren Lebensraum sonst vermüllt bleibt.

„Wir rufen auch auf die Sperrzone direkt vor dem Schloss konsequent einzuhalten , denn dadurch wird nicht nur das Denkmal bewahrt sondern hier sind die Tiere in der Silvesternacht auch etwas geschützt vor der Knallerei.“ erklärt OV-Sprecherin Anna Hanusch.

Treffpunkt ist am 31.12.2013 um 14 Uhr Hubertusbrunnen. Das ganze dauert 1-2 Stunden je nach TeilnehmerInnenzahl und danach gehen wir noch einen Kaffee, Tee oder Kakao trinken. Am Neujahrstag machen wir dann immer noch einen kleinen Spaziergang am Kanal, schauen uns das Ergebnis der Silvester-Nacht an, sammeln bei Bedarf noch Müll in unsere Müllsäcke und entfernen sie von den Bäumen wo erforderlich. Treffpunkt ist am 1. Januar um 12 Uhr auf der Gerner Brücke. Der grüne Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg bittet die Anwohner und Anwohnerinnen, die Aktion zu unterstützen und freut sich an beiden Tagen über Unterstützung.

Kontakt: Alexander König - 0176-70018826

Bunt gemischt BA-Liste aufgestellt

Bekannte und neue Gesichter kandidieren für die Grünen bei den kommenden BA-Wahlen in Neuhausen-Nymphenburg

Der Ortsverband von Bündnis90/Die Grünen in Neuhausen-Nymphenburg hat seine 25 Kandidaten für die Bezirksausschusswahlen im kommenden Jahr aufgestellt. Auf aussichtsreichen Plätzen treten mit Anna Hanusch, Gunter Schäfer (Fraktionssprecher), Sandra Spöttl, Daniele Thiele (Fraktionssprecherin) und Daniela Stelzer fünf, bereits im BA vertretene Mitglieder, wieder an. Mit Alexander König, Ulrike Sengmüller und Marcus Freyer wurden zudem erfahrene Vorstandsmitglieder des grünen Ortsverbands auf die vorderen Plätze gewählt. Als ganz neue Gesichter komplettieren Nikolai Lipkowitsch, Ina Kuegler, Julian Zuber und Ferdinand Rueß die ersten zwölf Plätze.

Bei den letzten Wahlen konnten die Grünen aus Neuhausen-Nymphenburg neun der insgesamt 39 Sitze im Bezirksausschuss gewinnen. Mit einem engagierten Wahlkampf wollen sie dieses Ergebnis im kommenden Jahr noch einmal verbessern. Außerdem wird auf Grund der gestiegenen Einwohnerzahl die Gesamtzahl der Sitze im Bezirksausschuss für die nächste Legislaturperiode auf 41 erhöht.

„Wir freuen uns darüber, dass wir so viele Interessenten haben, die sich ehrenamtlich in der Stadtteilpolitik engagieren wollen“, kommentierte Anna Hanusch, Sprecherin des Ortsverbands, das Ergebnis. Bei der persönlichen Vorstellung der einzelnen Kandidaten reichten die Schwerpunkte dabei von der Kinderbetreuung über den Einsatz für die Stadtteilkultur bis hin zum Erhalt von Bäumen und Grünflächen im Rahmen einer Nachverdichtung. Für eine Verbesserung des Radverkehrs und eine Lösung der Verkehrsprobleme im Stadtteil wollten sich nahezu alle Kandidierenden verstärkt einsetzen.

Die Liste wurde, wie bei den Grünen üblich, paritätisch besetzt. (mit Ausnahme des letzen Platzes)

Hier ist die gesamte Liste 

Jute statt Plastik - erfolgreiche Wahlkampf-Aktion zum Klimaschutz

Der Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg hat zusammen mit der Landtagskandidatin im Stimmkreis Katharina Schulze und Bezirkstagskandidat Roland Zintl am Samstag, 31.8.2013 eine Jute statt Plastik-Aktion vor dem Supermarkt in der Nymphenburgerstraße veranstaltet. Damit haben die Grünen auf das weltweite Plastikmüllproblem aufmerksam gemacht. Gerade die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll und die Gefahr für Artenvielfalt sind immer mal wieder Thema:

"Die Zahlen sind erschütternd: Jedes Jahr gelangen mehr als 6,4 Millionen Tonnen Plastik in die Meere. Millionen von Meerestieren kosten die Reste unserer Wegwerfgesellschaft das Leben. Manch einer mag sich jetzt fragen, was kann ich schon dagegen tun? Erste Schritte sind zum Beispiel frische Lebensmittel zu kaufen, beim sommerlichen Grillen kein Plastikgeschirr und beim beim Einkaufen nicht immer die Plastiktüte aus dem Supermarkt mitzunehmen sondern einen Einkaufskorb - oder ab jetzt eben unsere schicken grünen Baumwolltaschen! ", so Landtagskandidatin Katharina Schulze.

Roland Zintl, Bezirkstagskandidat ergänzt: "Die Gespräche vor Ort waren sehr ermunternd: Wir wurden von vielen angesprochen, dass ihnen das Problem sehr wohl bewusst ist. Wir Grüne haben uns im Wahlprogramm für eine Abschaffung von Plastiktüten und die Förderung von umweltfreundlichen Alternativen zu Plastikverpackung ausgesprochen." 

Am Infostand erhielten die Einkäuferinnen und Einkäufer grüne Baumwolltaschen mit der Aufschrift "Ich bin eine von den Juten!". Außerdem gab es jede Menge Informationsmaterial. 

Florian Lederer gewinnt Grünes Schafkopfturnier

Grün sticht!“ – so das Motto des Schafkopfturniers, zu dem Dieter Janecek, Bundestagskandidat im Münchner Westen, vergangenen Freitag ins Neuhauser Richelbräu eingeladen haben. Im Vordergrund stand das Spiel – aber natürlich bot der Abend auch einen ungezwungenen Rahmen für die eine oder andere politische Diskussion.

Beim gemütlichen Freiluftschafkopf im wunderbaren Richelbräu setze sich Florian Lederer, Doktorand am Lehrstuhl für Biomolekulare Optik der LMU durch. Den 2. Platz sicherte sich Hans-Jürgen Hechtfischer, vor Roland Zintl, dem Direktkandidat für den oberbayerischen Bezirkstag und langjährigem Mitglied im Neuhauser Bezirksausschuss.

Das “Projekt Richelbräu“, Münchens erste Hausbrauerei an historischer Stätte, in der Richelstraße 26 im Münchner Stadtteil Neuhausen knüpft an die Tradition der Haus- und Kellerbrauereien an. Richelbräu ist keine Gastwirtschaftsbrauerei, sondern eine Hobbybrauerei mit professionellem Anspruch.

Mehr Informationen unter:

http://blog.dieter-janecek.de/

 

Lärmschutz an der Landshuter Allee

Anlässlich des Tags gegen Lärm an diesem Mittwoch bekräftigen die GRÜNEN nochmals ihre Forderung nach schnellen Maßnahmen für die Verbesserung des Lärmschutzes an der Landshuter Allee.

Lärm macht krank und kein Mensch sollte auf Dauer dem Verkehrslärm in dem Umfang ausgesetzt sein wie hier an der Landshuter Allee. Eigentlich sind sich alle Verantwortlichen und die AnwohnerInnen einig, dass dringend etwas passieren muss. Aber wie bei so vielen Verkehrsprojekten blockiert die Forderung nach der großen Maßnahme mit viel Planungsaufwand und hohen Kosten – hier die Forderung nach einer kompletten Untertunnelung – die Umsetzung von Sofortmaßnahmen und es passiert seit Jahren gar nichts.“ erklärt Katharina Schulze, Landtagskandidatin für den Stimmkreis Milbertshofen.

Die Landshuter Allee, eine der meistbefahrensten Straßen Europas, durchschneidet den Stadtbezirk und bringt den AnwohnerInnen eine hohe Feinstaub- und Lärmbelastung. Die vom Stadtrat schon kurz nach der letzten Kommunalwahl beschlossene Machbarkeitsstudie soll verschiedene Alternativen für effektiven Lärmschutz in der Landshuter Allee zu untersuchen.

„Wir Grünen forderten von Beginn an die Untersuchung verschiedener Alternativen wie Sofort-Maßnahmen durch Geschwindigkeitsbegrenzungen, Schallschutzverglasungen oder eine Einhausung der Abschnitte, die bisher nicht untertunnelt sind. Diese Maßnahmen wären kostengünstiger und schneller umzusetzen als eine Komplettuntertunnelung. Die reflexhafte Forderung nach einer Untertunnelung von stark befahrenen Straßen ist schlicht zu kurz gedacht: Nur mit einer Mobilitätswende mit leiseren, effizienteren Fahrzeugen, mit einem exzellenten ÖPNV, guter Infrastruktur für den Radverkehr sowie attraktiver Wege für FußgängerInnen wird es gelingen, den Straßenlärm dauerhaft zu reduzieren und einen Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten.“ ergänzt die Münchner Stadtvorsitzende, die bereits als Sprecherin des Bürgerbegehrens gegen die 3. Startbahn klar gegen eine weitere Lärmbelastung eingetreten ist.

Auf das Ergebnis der Machbarkeitsstudie für die Landshuter Allee warten wir bis heute – angekündigt ist es jetzt für die Jahresmitte. Die von den Grünen im BA geforderte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h zwischen 22.00 und 6.00 Uhr sowie eine konsequente Geschwindigkeitsüberwachung werden bisher nicht umgesetzt, obwohl sie für die AnwohnerInnen schnell und unkompliziert Entlastung bringen würden. Denn durch eine Verringerung der Geschwindigkeit lässt sich nachweislich der Lärmpegel absenken.“ erläutert Anna Hanusch, OV-Sprecherin und Mitglied im Bezirksausschuss.

„Im zentralen Abschnitt der Landshuter Allee, zwischen Nymphenburger Straße und Leonrodstraße ist der Ring ja bereits untertunnelt, nur haben AnwohnerInnen und Stadtbezirk recht wenig davon. Denn an der Oberfläche fahren hier trotz Tunnel mehrspurig die Autos in hoher Geschwindigkeit, die Querung ist durch die kurze Ampelschaltungen wenig fußgänger- und fahrradfreundlich gestaltet. Wir wünschen uns hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h und eine Aufwertung der Grünflächen und Straßenräume.“ erklärt Alexander König, OV-Sprecher in Neuhausen-Nymphenburg.

Aus Stadt und Land für bewusste Ernährung und eine Agrarwende

Die Grünen haben bei noch etwas frostigen Temperaturen im vierten Jahr in Folge kurz vor Ostern einen Infostand zum Schwerpunkt Ernährung, Agrarwende und Massentierhaltung am Rotkreuzplatz veranstaltet. Dieses sehr Grüne Thema gerät immer mehr ins Bewusstsein der Menschen.

Am Palmsamstag verteilte ein gutes Dutzend Aktive aus dem Ortsverband Bio-Äpfel und Bio-Karotten sowie Infomaterial zur bewussten Ernährung an Passanten. Die Landtagskandidatinnen Katharina Schulze (Milbertshofen) und Heidi Schiller (Moosach) waren mit vor Ort und weitere fachlich versierte Unterstützung gab es durch Gisela Sengl, Landtagskandidatin für den Stimmkreis Traunstein und Biobäuerin am Chiemsee und die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, Anne Franke.

"Seit Jahren jagt ein Lebensmittelskandal den andern. Jedesmal wird ein neuer sogenannter Aktionsplan angekündigt. Es ändert sich allerdings nichts, denn die Ernährungs- und Agroindustrie verdient am jetzigen System hervorragend und will keine Änderungen. Deshalb unterstützen wir eine regionale, ökologische Kreislaufwirtschaft. Sie bringt in kurzen Wegen gesunde Nahrungsmittel auf den Markt und schützt mit artgerechter Tierhaltung gleichzeitig Natur und Klima. Sie sichert den Landwirten ausreichende Erträge, mit denen unsere bayerischen Bauernhöfe überleben können.“ erklärt Anne Franke, Landtagsabgeordnete und gebürtige Neuhauserin.

2010 hat das Bundesverfassungsgericht die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt und damit die Käfighaltung zum zweiten Mal verboten. Aber Hühnerbarone und die schwarz-gelbe Bundesregierung klammern sich weiter an diese gesellschaftlich geächtete, tierquälerische Haltungsform. Agrarministerin Aigner verweigert die Verordnung in Kraft zu setzen. Damit tritt sie einmal mehr das Wohl von Millionen Tieren mit Füßen. Sie folgt bedingungslos den Forderungen der Agrarlobby! Wir Grüne kämpfen seit jeher für ein Verbot der Käfighaltung, denn für uns Grüne haben Tiere das Recht auf ein artgerechtes Leben ohne unnötiges Leid. Nicht nur die Politik sondern auch die Verbraucherinnen und Verbraucher können ein Zeichen gegen Käfighaltung setzen. Beim Einkaufen auf die EU-Eierkennzeichnung achten und nur Eier aus Boden- (2), Freiland-(1) oder Öko-(0)Haltung kaufen. Die einfach Regel lautet - Kein Ei mit der 3! “ erläutert Katharina Schulze (Landtagskandidatin Milbertshofen) die Ziele Grüner Tierschutz-Politik.

Essen lernen schon die Kleinsten, und Essgewohnheiten aus der Kindheit prägen entscheidend fürs ganze Leben. Eltern sollten ihre Kinder nicht nur richtig zu ernähren, sondern ihnen auch bewusst zu machen, was sie da zu sich nehmen. Und das setzt sich fort: Wer mittags in der Schule isst, soll auch dort möglichst regionales Bio-Gemüse finden. Ernährungsberatung in der Schule hat da schon ihre Berechtigung. Eine Fastfood-Kette sehe ich da jedoch nicht, anders als Bundesministerin Aigner gerade vorschlägt." ergänzt Heidi Schiller (Landtagskandidatin Moosach).

Seit den fünfziger Jahren unterstützt der deutsche Staat – und auch der Freistaat Bayern – in wunderbarem Einvernehmen mit dem Deutschen und Bayrischen Bauernverband – die Entwicklung der industriellen Landwirtschaft. Fit für den Weltmarkt sollten die landwirtschaftlichen Betriebe werden. Das hieß und heißt bis heute: Wachse oder weiche. Was heute noch übrig ist, das sind fast alles nur noch Agrarfabriken. Und in diesen agro-industriellen Großbetrieben – ob Bio oder konventionell – lohnt sich der Betrug! Wenn ich Millionen von Eiern für 24 Cent statt für 13 Cent verkaufen kann, dann sind das eben ganz satte Gewinne. Dagegen hilft nur eine schonungslose Verbraucheraufklärung, eine eindeutige und umfassende Deklaration, eine strikte Strafverfolgung und ein Paradigmenwechsel in der Landwirtschaftspolitik: Die Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln muss konsequent regionalisiert werden.“ fordert daher Gisela Sengl, selbst Betreiberin eines Bioladens in Sondermoning.

 

von links: Anna Hanusch (OV-Sprecherin), Heidi Schiller (Kandidatin Moosach), Anne Franke (Landtagsabgeordnete), Marcus Freyer (OV-Beisitzer), Katharina Schulze (Kandidatin Milbertshofen), Gisela Sengl (Kandidatin Traunstein) und Alexander König (OV-Sprecher)

Eine Grüne Antwort auf die Lebensmittelskandale

Im vierten Jahr in Folge informiert der OV Neuhausen Nymphenburg über gesunde Ernährung und verantwortungsvollen Verbraucherschutz.

Die jüngsten Lebensmittelskandale sind in guter Erinnerung. Falsch deklarierte Fertiggerichte mit Pferdefleisch sind nur die letzten in einer Reihe von Skandalen rund um Lebensmittel. Wie können sich Verbraucherinnen und Verbraucher schützen? Worauf sollten sie beim Einkauf achten? Bereits im vierten Jahr in Folge informieren die Grünen des OV Neuhausen-Nymphenburg am 23.3. von 10-13 Uhr auf dem Rotkreuzplatz über die Möglichkeiten gesunder Ernährung.

Hier geht es nicht um großen Verzicht oder teure Auswahl. Im Gegenteil: mit ihrem Infostand wollen die Neuhauser Grünen einfache und alltagstaugliche Möglichkeiten der gesunden Ernährung aufzeigen. Das Augenmerk auf regionale Produkte, ein Saisonkalender, der darüber informiert, welche Produkte gerade erzeugt werden, sind nur zwei der vielen Ansätze, die beim gesunden Einkauf helfen können.

Mit von der Partie sind Katharina Schulze, Grüne Landtags-Direktkandidatin für den Stimmkreis Milbertshofen, Heidi Schiller, Grüne Landtags-Direktkandidatin für den Stimmkreis Moosach, sowie Gisela Sengl, Landtags-Direktkandidatin für den Stimmkreis Traunstein und Biobäuerin aus Sondermoning am Chiemsee.

Ernährung ist und bleibt ein zentrales Thema grüner Politik. Die Kosten für ernährungsbedingte Krankheiten belaufen sich auf 70 bis 75 Mrd. Euro jährlich. Klimawandel und Zerstörung von tropischen Regenwaldgebieten, Überdüngung unserer Böden, Massentierhaltung, schlechte Arbeitsbedingungen von Erntehelfern oder auch Unterernährung in vielen Ländern des Südens stehen im Zusammenhang mit unseren Essgewohnheiten und unserer Landwirtschaftspolitik.

Eine Rückbesinnung zu traditioneller Ernährung, die vor einem halben Jahrhundert noch mit deutlich weniger Fleisch auskam, kann die Probleme entschärfen. Auch waren unsere Großmütter enorm kreativ, was die Resteverwertung anging. Die Neuhauser Grünen sammeln deshalb im Rahmen dieses Infostandes traditionelle Rezepte, die mit wenig Fleisch auskommen, Reste verwerten, aber auch einfach traditionelle Familienessen sind, für ein „Alt-Neuhauser Kochbuch“. Dieses wird als PDF auf der Homepage der Grünen zum Download bereitgestellt.

Chancengleichheit für Frauen auch auf dem Arbeitsmarkt!

Katharina, Heidi, Margarete und Doris protestieren gegen das Betreuungsgeld

 

Seit dem ersten Internationalen Frauentag sind schon 102 Jahre vergangen. Vieles von dem, was Frauen damals forderten, ist mittlerweile längst Realität. Doch wenn es um gleiche Teilhabe-Chancen geht, leben wir immer noch mit himmelschreienden Gerechtigkeitslücken.

Heidi Schiller, Landtagskandidatin in Moosach, erklärt dazu:

Das zeigt sich in vielen Bereichen – auch auf dem Arbeitsmarkt: Nach wie vor verdienen Frauen im Durchschnitt 22 Prozent weniger als Männer, auch in vergleichbaren Berufen. Obwohl Frauen oftmals die besseren Bildungsabschlüsse haben, sind sie kaum in Führungspositionen vertreten. Vorstände und Aufsichtsräte sind nach wie vor männerdominiert. Und obwohl viele Frauen, auch mit Familienpflichten, gerne mehr arbeiten würden, sind über drei Millionen Frauen in Minijobs gefangen und können somit nicht eigenständig für ihre Absicherung sorgen. Das ist ungerecht und schadet den Frauen und ihren Familien, der Wirtschaft, der damit Fachkräfte verloren gehen, und nicht zuletzt unserem Sozialsystem, denn Abhängigkeit und Altersarmut sind oft die Folge.

Die Landtagskandidatin für Milbertshofen, Katharina Schulze erläutert die Lösungsvorschläge:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen das ändern mit einem Gleichstellungsgesetz auch für die private Wirtschaft, das aktive Maßnahmen zur Gleichstellung einfordert und die Transparenz bei den Gehaltsstrukturen befördert. Auch die Vergabe öffentlicher Aufträge wollen wir an soziale Kriterien wie Entgelt- und Chancengleichheit koppeln, dies ist auch auf kommunaler Ebene in München möglich.

Wir Grünen machen Schluss mit verstaubten Rollenbildern. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer und Frauen muss endlich umgesetzt werden. Dafür brauchen wir ein lückenloses Netz an Betreuungsstrukturen. Deshalb fordern wir die Mittel des unsinnigen Betreuungsgelds in den Ausbau der Kinderbetreuung zu stecken.

Doris Wagner, Kandidatin für den Bundestag in München Nord ergänzt:

Auf Bundesebene fordern wir die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, der Lohndumping unterbindet und eine Eindämmung der Minijobs, da sie keine Existenzsicherung bieten. Auch die Wirtschaft ist in der Pflicht mit familienfreundlichen Maßnahmen und Arbeitszeiten auch für Männer die Erwerbstätigkeit von Frauen zu fördern. Außerdem treten wir ein für eine verbindliche Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten.

Wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, auch und gerade auf dem Arbeitsmarkt. 

Mit neuem Vorstand und großen Plänen ins Superwahljahr 2013

Auf ihrer Jahreshauptversammlung im Februar haben die Grünen im Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg ihren Vorstand für das spannende Wahljahr 2013 gewählt:

Anna Hanusch (Architektin) und Alexander König (Nachhaltigkeitsberater) wurden als Doppelspitze einstimmig bestätigt. Astrid Tacke (Controlling) ist neue Schatzmeisterin und Ulrike Sengmüller ( Architektin und Journalistin), Marcus Freyer (Projektingenieur) und Marc Daniel Heintz (Diplom-Geograph) unterstützen den Vorstand als BeisitzerInnen. Wir danken Gunter Schäfer für seine langjährige Arbeit als Schatzmeister und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm als Fraktionsvorsitzender im Bezirksausschuss.

Es ist großartig, dass wir im Ortsverband inzwischen ein eingespieltes Team haben. Für die kommenden Wahlkämpfe ist es von Vorteil, dass wir uns ergänzen und mit Spaß bei der Sache sind. Wir Grünen haben trotz steigender Mitgliedszahlen geringere personelle und finanzielle Ressourcen als SPD und CSU. Das gleichen wir aus durch viel Kreativität und personelles Engagement.“ erklärt die wiedergewählte Sprecherin Anna Hanusch.

Uns steht ein arbeitsintensives Jahr bevor, aber es motiviert uns sehr, dass wir gute Chancen haben, die Wahlergebnisse der Grünen im Stadtbezirk in diesem Jahr noch zu steigern. Noch dazu haben die Direktkandidierenden aus Neuhausen-Nymphenburg gute Aussichten, in die Parlamente einzuziehen. „Urgrüne“ Themen wie Energiewende, Geschlechtergerechtigkeit, und Agrarwende stehen jetzt im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte und hier müssen wir klarstellen, dass wir Grünen das Original sind und die besten Lösungen anzubieten haben.“ ergänzt Alexander König, für den es der erste Wahlkampf im OV-Vorstand ist.

Für die nächste Sitzung am 4.März ist die Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Gülseren Demirel, zu Gast. Im April diskutiert der Ortsverband mit der Landesvorsitzenden Theresa Schopper die Gesundheits- und Pflegepolitik. Am 23. März findet auf dem Rotkreuzplatz der alljährliche grüne Infostand zu Ernährung und Verbraucherschutz statt – ein Thema, dass von den Grünen nicht erst seit dem aktuellen Lebensmittelskandal vorangetrieben wird.

Weitere Veranstaltungen sind zu den Themen Bildung, Energiewende, Radverkehr, Kreativ-Quartier Leonrodplatz, Verkehr am Mittleren Ring und Menschenrechte geplant. „Die im letzten Jahr erfolgreichen Aktionen, die Frühlings-Radtour im Münchner Westen und die Silvestermüll-Aktion sind wieder fest eingeplant.“, freut sich Astrid Tacke auf die kommenden Aufgaben.

Bei allen Veranstaltungen sind Interessierte willkommen. 

Von links: Marc Daniel Heintz, Astrid Tacke, Alexander König, Ulli Sengmüller, Anna Hanusch und Marcus Freyer

Kein Raum für Rechte und Rassisten in Neuhausen-Nymphenburg

In der gestrigen Sondersitzung des Bezirksausschuss 9 zur Anmietung rechter Gruppierungen in Kneipen und Wirtschaften im Stadtbezirk wurde ein klares Votum abgegeben diesen Gruppen in Neuhausen-Nymphenburg keinen Raum zu geben. Alle Wirtin und Wirte sollen dabei unterstützt werden solche Anmietungen und Treffen in ihren Räumen zu verhindern.

Die Fachstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt München hat noch einmal dargestellt welche Möglichkeiten bestehen diese Anmietungen zu verhindern. Wir danken insbesondere dem Jungbündnis gegen Rechts das in einem Papier noch einmal die möglichen Maßnahmen zu einem Handlungsleitfaden zusammengefasst hat und insbesondere auch für Wirtschaften möglichst unbürokratische und ohne großen Aufwand umzusetzende Möglichkeiten aufzeigt.“ erklärt Gunter Schäfer, Fraktionssprecher im BA.

Leider sind nimmt die Zahl der unterschiedlichen Gruppierungen auch im rechtspopulistischen und Islamfeindlichen Spektrum zu. Hier ist bei der Kommunalwahl mit Verstärkten Aktivitäten zu rechnen und wir müssen ebenso wie wir Ihnen bei den Infoständen nicht den Öffentlichen Raum ohne Gegenprotest überlassen auch die öffentlichen Räume in Gaststätten versuchen frei von rassistischen Veranstaltungen zu halten. Natürlich muss jede Wirtin und jeder Wirt selbst entscheiden ob ihnen dieses Anliegen auch wichtig ist, aber der BA wird jetzt darüber aufklären, wer sich hinter diesen Anmietungen zum Teil verbergen kann und wie sie zu verhindern sind.“ ergänzt Anna Hanusch, OV-Sprecherin und BA-Mitglied.

Mit Spitzenquintett in Neuhausen-Nymphenburg fit für das Wahljahr 2013

Katha und Roland auf der Aufstellungsversammlung
Deli und Heidi beim Eintragen zum Volksbegehren

Am 26./27. Januar haben die oberbayerischen Grünen ihre Bezirksliste für die Landtags- und Bezirkstagswahlen 2013 aufgestellt. Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stimmkreise Milbertshofen und Moosach, auf die sich Neuhausen-Nymphenburg aufteilt, haben dabei erfolgreich abgeschnitten. Die Grünen aus dem Stadtbezirk starten nun voller Energie und Zuversicht ins „Superwahljahr“ 2013.

Katharina Schulze, Landtagskandidatin im Stimmkreis 104 (Milbertshofen) und Vorsitzende der Münchner Grünen, erreichte den hervorragenden Listenplatz 5 auf der Oberbayernliste. Heidi Schiller, die im benachbarten Stimmkreis 105 (Moosach) kandidiert, schaffte es auf Platz 15. Auf der Bezirkstagsliste tritt Roland Zintl, Stimmkreiskandidat für Milbertshofen und stellvertretender Vorsitzender des Bezirksausschusses Neuhausen-Nymphenburg auf dem aussichtsreichen Platz 10 an. Delija Balidemaij, Kandidat für den Stimmkreis Moosach, erreichte Platz 18.

"Mit unseren zwei Landtagskandidatinnen und unseren beiden Kandidaten für die Bezirkstagswahl sind wir bestens aufgestellt - und dürfen uns Hoffnungen machen, dass unser Stadtbezirk zukünftig im Landtag und weiterhin im Bezirkstag vertreten sein wird. Und mit einem engagierten Wahlkampf und etwas Glück sind wir vielleicht sogar doppelt vertreten!" freut sich OV-Sprecherin Anna Hanusch. "Das ist ein hervorragender Start für den Wahlkampf in Neuhausen-Nymphenburg, mit einem Spitzenteam. Grün in Neuhausen-Nymphenburg steht für engagierten Klimaschutz, für eine bessere Bildungspolitik, für Geschlechtergerechtigkeit und für die Integration von allen Menschen, die hier leben. " so OV-Sprecher Alexander König.

Bereits im Dezember wurde Dieter Janecek, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Direktkandidat für den Wahlkreis München-West/Mitte (Wahlkreis 221) und Grünen-Mitglied aus Neuhausen auf den Listenplatz 4 für die Bundestagswahl gewählt.

Neuhausen-Nymphenburg ist eine Grünen-Hochburg. Bei der Landtagswahl erreichte Bündnis 90/Die Grünen im Stimmkreis 104 rund 19,3 Prozent der Zweitstimmen und im Stimmkreis 105 immerhin rund 10,8 Prozent. Im Bundestagswahlkreis München-West/Mitte (Wahlkreis 221) wurden die Grünen bei der Wahl 2009 mit 19,4 Prozent Zweitstimmen sogar zweitstärkste Partei. "Eine sehr gute Ausgangsbasis - aber selbstverständlich wollen wir das noch ausbauen! In Milbertshofen gibt es nach dem Rückzug von Franz Maget ein offenes Rennen und in Moosach haben wir nun erstmals auch zwei tolle Kandidierende unter den ersten 20 auf der Liste und wollen auch diesen Bereich noch mehr begrünen.“ erläutert Anna Hanusch. 

Fotos privat: Ulrike Sengmüller (Katha und Roland), Johanna Schiller (Deli und Heidi)

Eine Chance für den Inklusions-Garten

Die BA-Fraktion und der Ortsverband der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg halten eine Ablehnung des Konzepts von AnsWerk für den Taxispark für nicht zielführend.

Schon seit Jahren ist diese hochwertige Grünanlage mitten in Gern nicht zugänglich und auf dem Gelände verfällt das alte Schwimmbad. Alle Mitglieder des BA 9 sind sich einig, dass eine baldige Öffnung für die gesamte Bevölkerung erreicht werden soll. Daher unterstützen wir nach grundlegender Prüfung den Antrag auf Vorbescheid des Integrationsvereins AnsWerk der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte e.V. Das Konzept wurde durch die Antragsteller bereits angepasst und Herr Dr. Hanreich, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, hat klar gemacht, dass er auch gegenüber weiteren Änderungen oder ergänzenden Vorschlägen offen ist.

Leider wurde der Bezirksausschuss bei der Ausschreibung der Verpachtung und der Konzeption durch den Bayrischen Freistaat bzw. die Bayerische Schlösser- und Seen-Verwaltung nicht umfassend einbezogen. Der BA hat aber gesamtheitlich den Ansatz unterstützt hier nicht einfach nur einen Park zu öffnen, sondern einen Pächter zu finden, der in Nachfolge des Vereins der Kriegsversehrten ein inklusives Konzept umsetzt. Es hat mehrere Jahre gedauert, bis die Abstimmungen erfolgten und sich schließlich ein Zusammenschluss mehrerer Vereine unter der Führung von AnsWerk als Pächter beworben hat.

Wir freuen uns, dass hier ein für alle offenes Nutzungskonzept umgesetzt werden soll, das aber einen besonderen Schwerpunkt auf die Inklusion legt: AnsWerk plant mehrere Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und Winter- und Sommersportangebote zu schaffen, die auch für behinderte Sportler tauglich sind. Wir wollen, dass dieses ganz neue Projekt eine Chance bekommt, es ist in dieser Form einzigartig.

Einige baulichen Eingriffe sind in jedem Fall notwendig, da das Schwimmbad ansonsten einfach verfallen würde. Die Idee, im abgesenkten Becken einen Kletterturm zu errichten, hält auch die Lokalbaukommission (LBK) als untergeordnete Baumaßnahme in einer Grünanlage für genehmigungsfähig. Das geplante Bistro schafft die sonst in München kaum zu findenden Arbeitsplätze für Arbeitnehmer mit Handicap und in den ehemaligen Umkleiden lassen sich Räume für die beteiligten Vereine und weitere Interessierte schaffen.

Die Eingriffe in den Baumbestand sind minimal und die winterliche temporäre Eisbahn schlängelt sich um die vorhandenen Bäume unter Berücksichtigung des Baumschutzes. Die befragten Vertreter des Naturschutzes sehen bei Umsetzung der bisherigen Planung keine Beeinträchtigung der in diesem Bereich lebenden Fledermäuse.

Leider findet das Konzept bisher unter einem großen Teil der direkten Anwohner und Anwohnerinnen keine Zustimmung – zumindest wenn man das Ergebnis der Einwohnerversammlung heranzieht. Die geäußerten Befürchtungen einer großen Zunahme der Verkehrs- und Lärmbelastung lassen sich aber nach den Äußerungen der LBK zu den Angaben im Antrag auf Vorbescheid nicht bestätigen. Natürlich wird der Park mit seinen Einrichtungen Besucher anziehen, allerdings in einem Umfang, der sich mit den vorhandenen Stellplätzen abdecken lässt. Es ist ja auch erklärter Wunsch des BA und vieler Bewohnerinnen und Bewohner aus Neuhausen, Nymphenburg und Gern, dass der Park wieder genutzt werden kann. Zur Absicherung ist in jedem Fall ein Fachgutachten über die zu erwartenden Lärmbelastungen gefordert. Auch weitere Anpassungen des Konzepts und der Belegungszahlen sind – unter ausdrücklichen Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger – denkbar, allerdings nur mit der Zielvorgabe eines Kompromisses und nicht bei schon vorheriger Festlegung auf Komplett- Ablehnung.

Wir können nachvollziehen, dass die Nachbarn ihre für München sehr ruhige Umgebung schätzen, aber wir halten es nicht für unzumutbar, wenn sich im Taxisgarten tagsüber Menschen mit und ohne Behinderungen treffen, Sport treiben oder im Park spielen. Wenn in einzelnen Sommernächten eine kleine Gruppe Jugendlicher mit Behinderung unter der Aufsicht von PädagogInnen und BetreuerInnnen im Park übernachten, sollte auch dies für die Anwohner zumutbar sein.

Roland Zintl, Mitglied für die GRÜNEN im BA 9 bekräftigt: „Wir GRÜNE sehen mit dem Konzept des gemeinnützigen Integrationsvereins AnsWerk die Umsetzung eines Inklusionsgartens als endlich realisierbar. Die Chance Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung einzurichten und die schöne Parkanlage nach jahrelanger Schließung für alle Bürgerinnen und Bürger wieder zu öffnen und nutzbar zu machen, darf nicht vergeben werden.“

Trotz der Einwände aus der Einwohnerversammlung halten wir es nicht für die beste Lösung jetzt wieder alle Planungen zurückzuweisen, alles auf Null zu setzen, um weitere vermutliche langwierige Verhandlungen mit der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung zu beginnen. Es erscheint zudem äußerst unwahrscheinlich, dass sich hier schnell der teilweise geforderte einfache Park ohne Bistro und Kletterturm umsetzen lässt. Stattdessen würde sich die Öffnung weitere Jahre hinziehen – im Extremfall wird sogar eine Bebauung des Grundstücks befürchtet.

„Falls das Projekt aber nach der gestrigen Ablehnung durch eine Mehrheit im Bezirksausschuss 9 scheitert, hoffen wir sehr, dass es gelingt trotzdem eine schnelle Öffnung des Parks zu erreichen. Dabei fordern wir aber, dass auch bei einem anderen Nutzungskonzept der Gedanke der Inklusion einen Schwerpunkt bildet und die Schaffung von Arbeitsplätzen für Behinderte erklärtes Ziel ist.“ erklärt Anna Hanusch, OV-Sprecherin und BA-Mitglied. 

Ein sauberer Rutsch ins neue Jahr

Der Ortsverband der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg freut sich über die gelungene „Aktion Silvestermüll“ und dankt allen Beteiligten für die Mithilfe.

Die „Aktion Silvestermüll“ des grünen Ortsverbands Neuhausen-Nymphenburg war wieder ein voller Erfolg. Am 30. Dezember wurden von fleißigen Mitgliedern des Ortsverbands mit Unterstützung aus der ganzen Stadt und der zwei Landtagskandidatinnen Katharina Schulz (Milbertshofen) und Heidi Schiller (Moosach) wieder 300 Mülltüten an Bäumen und Bänken verteilt, damit die Überreste der Raketen und Sektflaschen gleich dort gesammelt werden und das Aufräumen am Kanal für die Bayerische Schlösserverwaltung und die Stadtreinigung weniger aufwendig ist.

„Mit dieser Aktion haben wir die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, ihren Silvestermüll wieder mit nach Hause zu nehmen oder ihn zumindest in den Mülltüten zu sammeln – und das hat wunderbar geklappt“, so Heidi Schiller. „Wir haben natürlich die Hoffnung, dass einige auch grundsätzlich darüber nachdenken den Müll im nächsten Jahr zu vermeiden und ob wirklich so viele Kracher und Böller notwendig sind.“ ergänzt Katharina Schulze.

„Die Abfallsäcke wurden zum großen Teil benutzt und erleichtern so die Aufräumarbeiten. Weitere Unterstützung gab es durch Bürgerinnen und Bürger, die am Neujahrsmorgen beim Spaziergang noch herumliegende Flaschen und Feuerwerksresten in die Säcke sammelten. Schließlich haben sie ja auch ein großes Interesse daran, dass die Spazierwege und der Kanal wieder sauber sind.“ berichtet Alexander König, Sprecher des Ortsverbands. „Wir freuen uns, dass die Aktion jedes Jahr so gut angenommen wird und inzwischen hier im Ortsverband zu einer Institution geworden ist. Die Beteiligten haben sich den nächsten Silvestertermin schon vorgemerkt und möglicherweise wird die Idee dann auch in anderen Stadtteilen aufgegriffen.“ hofft Gunter Schäfer, der die Aktion 2006 zum ersten Mal durchführte. 

Pressebilder zum Download

Pressebild 1 (OV & Freunde, 30.12. - Foto: Alexander König)

Pressebild 2 (OV & Freunde, 01.01. - Foto: Johanna Schiller) 

Pressebild 3 (Landtagskandidatin Heidi Schiller, 01.01 - Foto Alexander König)

 

Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch@gmx.de

TERMINANKÜNDIGUNG: Unterstützen Sie die „Aktion Silvestermüll“

Der grüne Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg ruft auch in diesem Jahr wieder zu der „Aktion Silvestermüll“ auf. Bereits in den letzten sechs Jahren haben die OV-Mitglieder jeweils über 250 Müllsäcke und Handzettel rund um den Nymphenburger Kanal verteilt und an den Brücken, Bänken und Straßenlaternen befestigt.

Wann: Sonntag, 30.12.2012 – 13.30 Uhr und Dienstag, 01.01.2013 – 12 Uhr

Treffpunkt: Hubertusbrunnen am Ende des Nymphenburger Kanals

In der Silvesternacht ist der Nymphenburger Kanal ein attraktiver Treffpunkt, um mit Freunden und Nachbarn die Sektkorken knallen zu lassen und sich am Feuerwerk zu erfreuen. Am Neujahrstag liegen dann aber überall Sektflaschen, Plastikbecher, Pappkartons, Papierfetzen, Tüten und die Reste vom Feuerwerk herum – auf dem Eis, auf den Gehwegen und auf den Brücken.

Das brachte den BA-Fraktionsvorsitzenden Gunter Schäfer auf die Idee zur Aktion Silvestermüll, die 2006 erstmals durchgeführt wurde. „Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, ihren Silvestermüll wieder mit nach Hause zu nehmen oder ihn zumindest in den Mülltüten zu sammeln – und das hat wunderbar geklappt“, so Schäfer. Die Aktion ist eine Arbeitserleichterung für die Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg und die Stadtreinigung, die beide dort für die Abfallbeseitigung zuständig sind und viel weniger Zeit benötigten.

„Eine tolle Idee, die ich auch gerne persönlich unterstütze. So ein Engagement für eine Gute Sache macht – wenn das Wetter mitspielt – auch richtig Spaß, und es ergeben sich auch unterwegs interessante Gespräche mit den Spazierenden am Kanal.“ erklärt die Landtagskandidatin für Moosach Heidi Schiller.

Am 30. Dezember ab 13.30 Uhr Verteilen wir die Mülltüten am Kanal. Am 1. Januar treffen wir uns dann mittags ab 12 Uhr wieder am Kanal um die doch immer noch vorhandenen Flaschen und Feuerwerksreste einzusammeln und nicht verwendete Müllbeutel einzusammeln. Der grüne Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg bittet die Anwohner und Anwohnerinnen, die Aktion zu unterstützen und freut sich an beiden Tagen über Unterstützung.

 

Kontakt: Anna Hanusch: 0173/5701152 oder anna_hanusch{at}gmx.de

Kein Raum für Rechtspopulismus am Romanplatz!

Seit Monaten hetzt die rechtspopulistische Partei "Die Freiheit" gegen das geplante Islamzentrum (ZIEM) in der Münchner Innenstadt, zum wiederholten Mal auch im 9. Stadtbezirk. VertreterInnen des Bezirksausschusses und engagierte DemokratInnen haben am Samstag die Rechtspopulisten in die Schranken verwiesen.

Ein halbes Dutzend Vertreter der sogenannten "Die Freiheit" warben am Romanplatz um Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen das geplante Islamzentrum – mit mäßigem Erfolg. Dazu erklärt Anna Hanusch, BA-Mitglied und Sprecherin des Grünen Ortsverbands Neuhausen-Nymphenburg: "Wir sehen mit großer Sorge die zunehmenden Aktivitäten der Rechten in unserem Viertel. Erst im Sommer haben wir einen NPD-Aufmarsch am Rotkreuzplatz erleben müssen – dem kleinen Häuflein Rechter haben sich aber mehr als 1.000 Gegendemonstranten in den Weg gestellt. Mit gleicher Entschlossenheit müssen wir der sogenannten 'Freiheit' entgegentreten, die inzwischen regelmäßig Veranstaltungen in unserem Stadtbezirk durchführt.  Deshalb freue ich mich, dass wir BA-Mitglieder hier parteiübergreifend Flagge gegen rechts zeigen."

Ebenfalls vor Ort war Heidi Schiller, grüne Landtagskandidatin für den Stimmkreis 105, der von Laim über Nymphenburg bis Moosach reicht. "Ich bin schockiert, wie hier Münchnerinnen und Münchner muslimischen Glaubens öffentlich diffamiert werden und der Koran mit Hitlers ‚Mein Kampf‘ gleichgesetzt wird. Die Vertreter der sogenannten ‚Freiheit‘ mögen zwar auf den ersten Blick bürgerlich und gemäßigt erscheinen, wer ihnen jedoch zuhört, erkennt schnell, wie gefährlich diese Leute sind. Offiziell distanzieren sie sich von anderen rechten Parteien wie der NPD, die Botschaften sind aber in ihrer pauschalen Hetze gegen alle Angehörigen einer Religionsgemeinschaft die gleichen. Deshalb müssen wir uns diesen Leuten auch weiterhin gemeinsam in den Weg stellen."

Kontakt:

Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173/5701152 oder anna_hanusch[at]gmx.de

Foto (privat): Marc Daniel Heintz, Heidi Schiller, Anna Hanusch, Alexander König (v.l.).

Mit Elan in den Wahlkampf im Münchner Westen – Dieter Janecek sicher auf Platz 4 der bayerischen Grünen

Auf der Aufstellungsversammlung am Freitag wählten 79 % der Delegierten den Direktkandidaten der Grünen für den Bundestagswahlkreis München-West/Mitte auf den sicheren Platz 4 der bayerischen Landesliste.

„Wir freuen uns sehr über das Ergebnis. Es zeigt, dass Dieter Janecek in seinen vier Jahren als Landesvorsitzender einen wirklich tollen Job gemacht hat. Er war viel unterwegs und hat über 400 Firmen und soziale Initiativen besucht und insbesondere den Dialog mit Industrie und Mittelstand geführt. Dabei hat er auch die Grünen vor Ort in ganz Bayern besucht und unterstützt, aber es auch geschafft fast jedes Mal zu unseren Ortsverbandssitzungen zu kommen, und weiter sein Mandat im Bezirksausschuss wahrgenommen.“ freut sich OV-Sprecherin Anna Hanusch, die selbst als Delegierte vor Ort war.

Dieter Janecek erklärt in seiner Bewerbung: „Wie bringen wir Ökologie und Ökonomie endlich konsequent zusammen, um der Klimakatastrophe Einhalte zu gebieten? Das ist die Frage, die mein politisches Handeln leitet. Wie gestalten wir im viertgrößten Industrieland der Welt eine Wirtschafts- und Lebensweise, die vereinbar ist mit unseren Lebensgrundlagen? Wenn wir es richtig machen mit der Energiewende und der Großen Transformation, werden viele andere es uns nachmachen. Wir müssen in vielen Bereichen umdenken: Wie richten wir unsere Mobilität, unsere Energiewirtschaft, die traditionelle bäuerliche Landwirtschaft und eingeübte Konsummuster neu aus, wenn Erdöl und fossile Ressourcen knapp werden? Dass die Menschen bereit sind, neue Wege zu gehen, haben wir mit dem sensationellen Sieg beim Bürgerentscheid zur 3. Startbahn dieses Jahr gezeigt.“

„Wir freuen uns auf einen spannenden Wahlkampf hier im Münchner Westen. Mit Hans-Peter Uhl tritt für die CSU ein Kandidat an, der sehr deutlich für eine rückwärtsgewandte und ausgrenzende Politik steht, die wir klar ablehnen. Dieter Janecek wird frischen Wind in den Wahlkampf und in den Bundestag bringen.“ ergänzt OV-Sprecher Alexander König.

Auch für die Land- und Bezirkstagswahlen sind die Grünen in Neuhausen-Nymphenburg zuversichtlich. Auf der Grünen Stadtversammlung letzten Mittwoch hat sowohl die  Stimmkreiskandidatin in Milbertshofen für den Landtag, Katharina Schulze, als auch der Bezirkstagskandidat Roland Zintl den Sprung ins Spitzenquartett der Münchner Grünen geschafft und damit beste Chancen auf einen aussichtsreichen Listenplatz. Heidi Schiller (Landtag) und Deli Balidemaj (Bezirkstag) für Moosach treten auf der Aufstellungsversammlung Ende Januar etwas später an. Wir freuen uns auf einen kreativen Wahlkampf im Münchner Westen mit diesem tollen Team.

 

Bewerbung von Dieter Janecek:

http://blog.dieter-janecek.de/2012/11/14/bewerbung-fur-die-bundestagsliste/

Pressebilder zum Download (Fotos von Sandra Janecek)

Dieter Janecek 1
Dieter Janecek 2

Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de 

 

Veranstaltungsankündigung: Mehr Sinn statt mehr Zins!

Veranstaltungsankündigung: Mehr Sinn statt mehr Zins!

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Umsetzung der Energiewende diskutieren die Grünen im Münchner Westen diesmal im Westend über die Möglichkeiten mit nachhaltigem Investment und „Grünen Geldanlagen“ die Energiewende mit zu fördern und zu gestalten.

mit 

Freitag, 12.10.12. - 19.30 Uhr

Augustinger Bürgerheim - Bergmannstr.33 - 80339 München

Birte Pampel, Vorstandsvorsitzende, ist selbständige Kommunikationsberaterin und befasst sich mit nachhaltigen Geldanlagen in allen Formen, vom grünen Sparbuch bis zum Startkapital für nachhaltige Unternehmensgründer. Seit mehr als zehn Jahren betreut die Medienfachfrau die Pressearbeit von Unternehmen, NGOs und Stiftungen und spezialisierte sich vor drei Jahren auf die Themen Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt. Davor lebte Birte Pampel viele Jahre in New York City, wo sie vielschichtige Erfahrungen mit US-amerikanischen Finanz- und Konsumgewohnheiten machte und sich erstmals mit alternativen Formen der Geldanlage befasste. Im Frühjahr 2010 absolvierte die Kommunikationsfachfrau eine Weiterbildung zur ECO-Anlageberaterin und entwickelte die Idee einer nachhaltigen Finanzinitiative, welche sie im Juni 2010 gemeinsam mit Finanzfachleuten, Anlegerinnen und Anlegern aus der D.A.C.H.-Region gründete. Bei „GELD mit Sinn!“ ist sie für Planung, Kommunikation und Redaktion der Initiativezuständig. Gemeinsam mit Heidi Geisler leitet sie zudem das Sponsoring. Birte Pampel hat Diplomgermanistik und Betriebswirtschaft studiert und lebt in München. Diplomgermanistik und Betriebswirtschaft studiert und lebt in München.

Grüne Reihe: „Praxistest für die Energiewende“

Wie kann die Energiewende gelingen – konkret und vor Ort? Dieser Frage gehen die Ortsverbände der Grünen im Münchner Westen diesen Herbst intensiv auf den Grund. Im Rahmen der „Grünen Reihe“ nehmen wir Themen wie Elektromobilität, Photovoltaik oder Energieeffizienz nacheinander unter die Lupe.

Die Auftaktveranstaltung der Grünen Reihe am 20. September soll unter dem Motto „Grün macht e-mobil“ die Chancen der Elektromobilität beleuchten – und zwar ganz konkret: bereits ab 16 Uhr können Interessierte in der Marsstraße 74 in München (in den Räumen der Firma emocom) E-Bikes, Pedelecs und E-Cars Probe fahren. Ab 18 Uhr wollen wir mit Dieter Janecek, Landesvorsitzender der bayerischen Grünen und Bundestagskandidat im Münchner Westen, sowie mit Vertretern der Unternehmen TURN-E, emocom und des Autohaus Bücherl über die nötigen politischen Rahmenbedingungen und die Bedeutung der Elektromobilität diskutieren.

Weiter geht die „Grüne Reihe“ im zweiwöchigen Rhythmus mit den Themen „Grüne Geldanlage – Geld verdienen mit erneuerbarer Energie“, „Energie aufs Dach! Praktische Erfahrungen mit Solaranlagen und Sonnenhäusern“ und schließlich „Energiewende selbst gestalten – Energiespartipps für daheim und unterwegs“.

Die Termine im Überblick

 


Kontakt

Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173/5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de

 

Grüne im Münchner Westen feiern ihre Erfolge

Die rund 450 Grünen-Mitglieder aus dem Bundestagswahlkreis München West/Mitte sind am Freitag, den 13. Juli sind zur Wahl eines Direktkandidaten bzw. einer Direktkandidatin für die Bundestags-wahl 2013 aufgerufen. Anschließend wollen wir gemeinsam feiern und auf die Erfolge der letzten Monate, beim Bürgerbegehren bzw. dem Bürgerentscheid, anstoßen.

Seit Herbst letzten Jahres haben die Grünen aus Neuhausen-Nymphenburg bei mehr als 40 Infoständen und Verteilaktionen für das Bürgerbegehren geworben und für den Bürgerentscheid mobilisiert. Beim Bürgerentscheid konnten wir im Stadtbezirk 9 mit 59,1 % Zustimmung zu unserem Bürgergehren ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Diesen Erfolg wollen wir nun gemeinsam – mit den mehreren Dutzend Helferinnen und Helfern und den Grünen aus den benachbarten Stadtbezirken – feiern. Von dem schlecht beleumundeten Datum wollen wir uns dabei nicht abschrecken lassen und in geselliger Runde bereits kreative Ideen für die in den nächsten beiden Jahren anstehenden Wahlkämpfe – Bundes- und Landtagswahl im Herbst 2013 und Kommunal- und Europawahl 2014 – sammeln.

Vor dem geselligen Teil steht zunächst eine wichtige Abstimmung an: darüber, wer in 14 Monaten für Bündnis 90/Die Grünen als Direktkandidatin oder -kandidat im Bundestagswahlkreis 221 antritt. Der Wahlkreis 221 (München West/Mitte), der von der Isarvorstadt bis nach Pasing reicht und den gesamten Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg umfasst, ist bundesweit einer der stimmenstärksten grünen Wahlkreise. 2009 erreichte unser Direktkandidat Hermann Brem 14,6% und mit einem Zweitstimmenanteil von 19,4% wurden wir zweitstärkste Partei. Damit erzielten wir sowohl bei Erst- als auch bei Zweitstimme bayernweit das beste grüne Ergebnis. Mit einem engagierten Wahlkampf wollen wir dieses Resultat 2013 natürlich noch ausbauen und hoffen auf ein gutes Zugpferd für den Wahlkampf. Dieter Janecek, Landesvorsitzender, langjähriges OV-Mitglied, sowie Mitglied des Bezirksausschuss 9 hatte seine Kandidatur bereits im März angekündigt.

Die Aufstellungsversammlung mit anschließender Feier findet statt

am Freitag, 13. Juli 2012, um 18.30

im Backstage, Reitknechtstr. 6 (früher Wilhelm-Hale-Str. 68)

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die mindestens drei Monate im Wahlkreis 221 wohnen und das Wahlrecht für die deutsche Bundestagwahl innehaben. Zur anschließenden Feier (ab ca. 19.30) sind alle Grünen-Mitglieder, Freundinnen und Freunde sowie Interessierte herzlich eingeladen.

Mehr zu Dieter Janecek unter: http://blog.dieter-janecek.de

Ansprechpartnerin für Rückfragen zur Veranstaltung ist Anna Hanusch, OV-Sprecherin und BA-Mitglied: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de

3. Startbahn auch in Neuhausen-Nymphenburg abgewählt

Die vielen Infostände und Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern haben Wirkung gezeigt. In den letzten Wochen die Grünen im Stadtbezirk auf den Straßen die Menschen mit vielen Argumenten gegen eine 3.Startbahn überzeugen können. Belegt werden diese auch für den Stadtbezirk durch die Antwort auf eine im Februar gestellte Anfrage im Bezirksausschuss.

Neben den Grünen waren auch andere Bündnispartner wie der Landesbund für Vogelschutz mit Infoständen im Stadtteil aktiv gewesen. „Und unserer besondere Dank gilt auch all den Menschen, die Flyer zum Verteilen abgeholt haben, von ihrem eigenen Engagement im Bekanntenkreis berichteten und uns so super motiviert haben, bis zum letzten Tag zu kämpfen. Das Ergebnis am Wahltag war dann auch noch deutlicher als das Briefwahlergebnis.“ freut sich OV-Sprecher Alexander König. Neuhausen-Nymphenburg hat sich mit 57,8% bei der Stichfrage und sogar 59,1% Zustimmung zu “unserem” Bürgerentscheid 2 deutlich gegen die 3. Startbahn ausgesprochen. Damit liegen wir über dem stadtweiten Ergebnis – sicherlich auch ein Ergebnis der Mobilisierung der Neuhauser Grünen. Seit Herbst letzten Jahres haben wir bei mehr als 40 Infoständen und Verteilaktionen für das Bürgerbegehren geworben und für den Bürgerentscheid mobilisiert. 

Den Erfolg wollen wir nun mit alle UnterstützerInnen am 13. Juli im Backstage feiern (ab ca. 19.30) – im Anschluss an die Aufstellungsversammlung, bei der der grüne Landesvorsitzende Dieter Janecek um ein Votum für der Basis für eine Kandidatur im Bundestagswahlkreis München West/Mitte wirbt. Die Aufstellungsversammlung beginnt um 18.30. 

Der Erfolg des Bürgerentscheids zeigt für Marc Daniel Heintz, der bei fast jedem Infostand mit dabei war: „Der geplante Flughafenausbau bewegt auch in München deutlich mehr Menschen als ursprünglich von den Startbahnbefürwortern erwartet. Wir haben eine große Solidarisierung mit dem Münchner Umland und den besonders betroffenen Gemeinden erlebt. Viele waren sich der Verantwortung bewusst, dass sie mit ihrer Stimme auch über die Zukunft der Menschen vor Ort mit entscheiden.

Anna Hanusch, OV-Sprecherin und Mitglied im Bezirksausschuss, sieht auch sich auch durch die Antwort auf die Anfrage der Grünen vom Februar zur Auswirkungen und Entwicklung bestätigt: „Es führen auch täglich Flugrouten über das Gebiet des Stadtbezirks – und diese Zahl sollte nach Wunsch der FMG mit der 3.Startbahn noch um 30% steigen. In der Antwort auf unsere Anfrage wurden uns zur Schadstoff- und Lärmbelastung leider keine exakten Zahlen vorgelegt, und zur zukünftigen Entwicklung wird lediglich ausgeführt: ‚Zum Zeitpunkt einer Inbetriebnahme der 3.Start-und Landebahn werden die Flugzeuge allerdings deutlich leiser sein, so dass die Wahrnehmung der einzelnen Flugbewegungen eher noch geringer wird. ‘ Mit dieser wenig konkreten Antwort werden leider die Anfragen und Befürchtungen nicht ernst genug genommen. Auch zur Finanzierung wurden nie konkrete Zahlen auf den Tisch gelegt – die Quittung haben die Befürworter jetzt bekommen!.“


Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch@gmx.de  

Neuhauser Grüne engagiert gegen die 3. Startbahn

Einen Monat vor dem Bürgerentscheid setzen sich die Grünen in Neuhausen-Nymphenburg gegen den Bau einer 3. Startbahn am Flughafen München ein. Nach dem Tag gegen Lärm, einem Picknick im Flughafen und einer Exkursion ins Erdinger Moos sind die Neuhauser Grünen im Mai und Juni wieder regelmäßig auf dem Rotkreuzplatz anzutreffen.

Am 17. Juni stimmt München über den Bau der 3. Startbahn am Flughafen ab. Im Vorfeld des Bürgerentscheids engagiert sich der Grüne Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg dafür, dass sich die Münchner Bevölkerung gegen dieses Großprojekt ausspricht. Damit möchten die Neuhauser Grünen an den erfolgreichen Aktionswinter anknüpfen, als für das Bürgerbegehren allein im Stadtbezirk 9 mehrere tausend Unterschriften gesammelt wurden.

Auftakt der neuerlichen Aktionsserie war ein Infostand am "Tag gegen Lärm" auf dem Rotkreuzplatz am 25. April. Nur drei Tage später, beim bundesweiten "Aktionstag gegen Fluglärm", bekundeten die Neuhauser Grünen beim Protestpicknick im Flughafenterminal ihre Solidarität mit den Betroffenen.

Um sich mit eigenen Augen und Ohren ein Bild von der Situation vor Ort zu machen, organisierten die Neuhauser Grünen gemeinsam mit den Grünen aus Pasing einen Ausflug ins Erdinger Moos. Auf einem Rundgang gab die Bürgerinitiative Attaching einen Überblick über die Auswirkungen des Fluglärms. Beim Weißwurstessen im Feuerwehrhaus kam die Besuchergruppe mit den Dorfbewohnern ins Gespräch. "Wenn die dritte Startbahn kommt, hinterlässt sie ein halbes Dorf ohne soziale Infrastruktur", kritisiert Marc Daniel Heintz aus Neuhausen. Auf einer Radltour am Nachmittag begeisterte der grüne Landtagsabgeordnete Dr. Christian Magerl die Münchnerinnen und Münchner für die seltenen Vogelarten im Erdinger Moos.

Am 19. Mai waren die Grünen wieder auf dem Rotkreuzplatz präsent - an einem von acht Infoständen anlässlich des stadtweiten Aktionstags, zu dem das "Bündnis gegen die 3. Startbahn aufgerufen hatte. "Von nun an sind wir immer samstags anzutreffen und freuen uns auf spannende Diskussionen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Als Mitglied im Bezirksausschuss einer der am stärksten von Lärm geplagten Stadtbezirke in München bin ich davon überzeugt, dass wir am 17. Juni ein starkes Zeichen setzen und die 3. Startbahn abwählen müssen", erklärt OV-Sprecherin Anna Hanusch.

Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch@gmx.de

Die Grünen des OV Neuhausen-Nymphenburg am 19.05. auf dem Rotkreuzplatz (Foto: Manuel Buenavida)

Münchens Nord-Westen – Zwischen grüner Idylle und Industriebrachen

München wächst unaufhaltsam – immer mehr Fläche wird benötigt, um die Nachfrage zu decken. Auf ihrer traditionellen „Mai“-Radtour haben sich die Grünen aus dem Münchner Westen industrielle Brachflächen und grüne Kleinode erkundet. Im Zentrum stand die Frage: wie können wir die vorhanden Flächen intelligent nutzen.

Münchens Wachstum lässt sich politisch kaum bremsen – die Herausforderung besteht deshalb darin, die zukünftige Entwicklung der Stadt so zu gestalten, dass München lebenswert bleibt. „Wir leben ja nicht mehr in einer mittelalterlichen Stadt, in der man einfach die Stadttore schließt und niemanden mehr reinlässt. Das können wir nicht – und wollen es auch nicht. Wenn Menschen und Unternehmen München attraktiv finden, ist das natürlich erst mal erfreulich. Für die Stadt ist es aber eine große Herausforderung!“ erläutert Anna Hanusch, Sprecherin der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg. Konkret gefragt: Wie schaffen wir bezahlbaren Wohnraum, nützen die zur Verfügung stehenden Flächen möglichst intelligent und erhalten unsere Grünflächen?

Industriebrachen sinnvoll nutzen, Grünflächen schützen

Bei der Radtour durch den Münchner Westen haben die Münchner Grünen einige Brachflächen erkundet, die sinnvoller genutzt werden könnten, insbesondere im industriell geprägten Allach. „Industriegelände und Allach – das gehört schon lange zusammen. Gleichzeitig findet sich hier auch viel Grün, das wir erhalten wollen. Was fehlt ist die soziale und kulturelle Infrastruktur. Gerade die noch erhaltenen Gebäude aus der Frühphase der Industrialisierung im Münchner Norden würden sich bestens dafür eignen“ – so Matthias Kolb, Sprecher der Grünen in Allach-Untermenzing. Die Grünen im Stadtbezirk und im Stadtrat setzen sich z.B. dafür ein, das Diamalt-Gelände als Depotstandort für das Deutsche Museum zu nutzen. Rund um das denkmalgeschützte Kesselhaus könnte dadurch eine interessante Mischung aus Gewerbe, Räume für die Kreativwirtschaft und auch Wohnraum entstehen.

Einen kurzen Zwischenstopp haben wir natürlich auch noch am Standort des geplanten Gaslagers von Air Liquide in der Ludwigsfelder Straße 168 eingelegt. Groß war die Freude darüber, dass Air Liquide in Folge der Proteste und des frühzeitigen Engagements der Grünen im Bezirksausschuss 23 den Antrag auf Errichtung des Gaslagers zurückgezogen hat. 

Amerikanische Verhältnisse verhindern!

Näher angesehen haben sich die Grünen aus dem Münchner Westen auch den Standort das zukünftige Gelände der Paulaner-Brauerei in Langwied. Auch wenn dadurch wiederum Flächen versiegelt werden, stehen die Grünen aus dem Stadtbezirk dem Projekt nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber, nachdem das Gelände als „Sondernutzungsgebiet“ für eine Brauerei ausgewiesen wurde und nicht als allgemeines Gewerbegebiet wie sonst üblich. „Dass ein großes Brauereigelände am Stadtrand besser aufgehoben ist als in der Innenstadt, ist uns klar. Das entschärft auch etwas den Siedlungsdruck in der Innenstadt“, stellt Dagmar Mosch, Sprecherin des grünen OV Pasing-Aubing fest.

Es ist uns aber wichtig, dass wir sehr genau prüfen, wie wir mit unseren Flächen umgehen. Die Grünflächen und auch die landwirtschaftlichen Flächen am Stadtrand stellen für viele Münchnerinnen und Münchner – auch aus der Innenstadt – einen wichtigen Erholungsraum dar, beispielsweise bei einer Radtour wie heute. Und wir müssen schon aufpassen, dass um München herum nicht ein einziger Brei an Gewerbeflächen und Autobahnen entsteht, wie es für amerikanische Städte typisch ist!“ sind sich die BA-Mitglieder Dagmar Mosch und Karin Binsteiner einig.

 

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Allacher Lohe

Fahrt nach Aubing

Langwied 1

Langwied 2

(Foto 1: Dagmar Mosch; Fotos 2-4: Alexander König)

 

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Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173/5701152 oder anna_hanusch[at]gmx.de

 

Gesunde Ernährung – Grüne Aktion am Rotkreuzplatz

Fast täglich lesen und hören wir in den Medien Berichte über Lebensmittelskandale und Massentierhaltung. Der Grüne OV Neuhausen-Nymphenburg hat die Gelegenheit genutzt, um das Thema positiv aufzugreifen und über Möglichkeiten der gesunden Ernährung zu informieren – ein „urgrünes“ Thema, das immer mehr Menschen auch im Stadtbezirk 9 beschäftigt.

Mittlerweile bereits im dritten Jahr in Folge veranstalten die Grünen aus Neuhausen und Nymphenburg am Palmsonntags-Wochenende eine Aktion zum Thema Ernährung auf dem Rotkreuzplatz. Am vergangenen Samstag verteilte ein gutes Dutzend Aktive aus dem Ortsverband Bio-Äpfel und Bio-Karotten sowie Infomaterial zur bewussten Ernährung an Passanten. Unterstützt wurden sie dabei durch den Arbeitskreis Ernährung der Münchner Grünen sowie durch die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, Anne Franke, und die Stadträtin Sabine Nallinger.

Ernährung ist und bleibt eines der zentralen Themen grüner Politik. Die Kosten für ernährungsbedingte Krankheiten belaufen sich auf 70 bis 75 Mrd. Euro jährlich. „Doch hier geht es nicht nur um Gesundheit: Klimawandel und Zerstörung von tropischen Regenwaldgebieten, Überdüngung unserer Böden, Massentierhaltung, schlechte Arbeitsbedingungen von Erntehelfern oder auch Unterernährung in vielen Ländern des Südens stehen im Zusammenhang mit unseren Essgewohnheiten und unserer Landwirtschaftspolitik.“ erläutert Anne Franke, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion und gebürtige Neuhauserin.

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Foto: Aktive aus dem OV Neuhausen-Nymphenburg, mit dem Arbeitskreis Ernährung der Münchner Grünen, mit Anne Franke, MdL, verbraucherpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion (hinten, 4. v. l.) und Stadträtin Sabine Nallinger (hinten, 6. v. l.); Foto: Marcus Freyer

Ansprechpartner: Alexander König: 0176-70018826 oder akoenig[at]fastmail.net

Unterstützung für Bundestagskandidatur

Mit einem einstimmigen Votum begrüßte der Ortsverband der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg auf seiner gestrigen Sitzung die Ankündigung von Dieter Janecek, als Bundestagskandidat im Wahlkreis München-West/Mitte kandidieren zu wollen.

Parteiintern und in den Medien war die Ankündigung Janeceks, für den Bundestag kandidieren zu wollen, bereits seit längeren erwartet worden – jetzt ist es offiziell. „Ich möchte mit aller Kraft meinen Beitrag dazu leisten, dass wir Ökologie und Ökonomie endlich konsequent zusammenbringen und unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt und chancengerechte Gesellschaft hinterlassen. Und der Ort, an dem die wesentlichen politischen Weichenstellungen hierfür getroffen werden, ist der Bundestag. Deshalb möchte ich antreten!“, erläutert Dieter Janecek seine Bewerbung.

Als Landesvorsitzender kämpft Dieter Janecek bayernweit für grüne Themen, in Neuhausen-Nymphenburg ist er auch kommunalpolitisch verankert. Seit 2009 gehört er dem dortigen Bezirksausschuss an, abseits der offiziellen Politik erstritt er 2008 in einem Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof das Recht auf saubere Luft und den Schutz der Anwohner der Landshuter Allee vor der hohen Feinstaubbelastung.

Über die Ankündigung der Kandidatur freut sich die OV-Sprecherin und Bezirksausschusskollegin Anna Hanusch: „Wir gehen davon aus, dass Dieter gute Chancen auf einen aussichtsreichen Listenplatz hat. Und uns würde es natürlich riesig freuen, wenn es ein Mitglied des Ortsverbandes in den Bundestag schaffen sollte.

Bei der Bundestagswahl 2009 erreichten Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis München-West/Mitte 14,6 Prozent der Erst- und 19,4 Prozent der Zweitstimmen. Zum Bundestagswahlkreis 221 gehören neben Neuhausen-Nymphenburg die Stadtbezirke Allach-Untermenzing, Aubing-Lochhausen-Langwied, Laim, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Pasing-Obermenzing und Schwanthalerhöhe. Die Entscheidung, wer für Bündnis 90/Die Grünen als Kandidatin oder Kandidat im Wahlkreis ins Rennen zieht, wird auf einer Aufstellungsversammlung aller Grünen-Mitglieder der genannten Stadtbezirke voraussichtlich im Juli gefällt, über die Reihung auf der Landesliste entscheidet die Landespartei Ende des Jahres.

Mehr zur Bewerbung von Dieter Janecek unter: http://blog.dieter-janecek.de/2012/03/05/ich-bewerbe-mich/

 Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de

Grüner Landesvorsitzender Dieter Janecek will für den Bundestag kandidieren - die Grünen in Neuhausen-Nymphenburg begrüßen dies einstimmig.
Dieter Janecek (Mitte) mit dem OV-Vorstand Neuhausen-Nymphenburg (v.l. ): Anna Hanusch, Marcus Freyer, Ulrike Sengmüller, Astrid Tacke, Gunter Schäfer, Alexander König, Foto: Klaus Fenzl

Offene Debatte über Umsetzung der Umweltverbundröhre Laim ohne den 2.Stammstreckentunnel führen

Im BA 9 wurde ein Antrag der Grünen zur Klärung der Umsetzung des Umbaus S-Bahnhof Laim beschlossen.

Bei der Debatte um den Umgang mit der Baustelle Marienhof wird augenblicklich gerade wieder klar, dass eine Klärung der Finanzierung des Stammstreckentunnel noch immer offen ist. Die Grünen fordern in ihrem Antrag jetzt, die genauen Zahlen, Termine und Abhängigkeiten für einen Umbau des S-Bahnhofs Laim ohne Stammstreckentunnel zu benennen. 

Dazu erklärt Anna Hanusch, Mitglied im Unterausschuss Verkehr:

„Seit Jahren werden wir wegen der unzumutbaren Zustände an der insgesamt maroden und sanierungsbedürftigen S-Bahnstation Laim auf die Umsetzung der Umweltverbundröhre vertröstet. Und die hängt dann wieder am Stammstreckentunnel. Eine Verbesserung des Zugangs zur S-Bahn-Station und eine Lösung für die gefährliche Verengung im Fußgänger- und Radfahrertunnel lassen weiter auf sich warten. Es kann nicht sein, dass aufgrund der politischen Ränkespiele zwischen Stadt, Land und Bund und den Parteien sowie der Bahn weitere Jahre ins Land gehen, in denen gar nichts passiert.

Leider hat die Stadt es – wie schon bei der Flughafenanbindung versäumt – Alternativplanungen fortzuschreiben. Das ist unverantwortlich, wenn klar ersichtlich ist, wie viele Voraussetzungen für den Stammstreckentunnel noch gar nicht geklärt sind. Als Architektin weiß ich, dass es selbst bei kleinen Bauvorhaben notwendig ist, auch Varianten und Alternativszenarien zu verfolgen, wenn die Genehmigung oder die Finanzierung noch nicht gesichert sind.“ 

Die Umbaumaßnahmen an der S-Bahnstation Laim  müssen dabei so umgesetzt werden, dass im Anschluss sowohl ein Ausbau der Sendlinger Spange, des Südrings oder des Stammstreckentunnels möglich ist. An der Umsetzung der Umweltverbundröhre hängt auch die Planung für die Tram Westtangente, die in einigen Jahren Neuhausen, Laim, Sendling, Hadern und Obersendling besser miteinander verbinden soll. 

„Wir begrüßen die Planungen für diese Tramlinie sehr und halten sie für einen besseren Ringschluss für dringend notwendig. Bisher wird der Zeitplan durch eine Verzögerung beim Tunnel noch nicht ausgebremst, aber wir fordern von der Stadt eine zügige und vom Stammsteckentunnel unabhängige Planung, auf deren Grundlage eine Entscheidung für eine eigenständige Umsetzung  der Umweltverbundröhre gefällt werden kann.“  ergänzt Gunter Schäfer, stellvertretender Vorsitzender im Unterausschuss Verkehr.

 

Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de 

Lärmbelastung im Stadtviertel: Klärung der Grundlagen

Im BA 9 wurden in der Vollversammlung zwei Anfragen der Grünen zu Geschwindigkeitskontrollen und zur Belastung durch den Flugverkehr im Bezirk mit Mehrheit beschlossen.

Zur Anfrage Luftverkehr und möglichen Auswirkungen erklärt Anna Hanusch, Mitglied im Unterausschuss Verkehr: 

„Wir wurden beim Unterschriftensammeln für das Bürgerbegehren von einigen Bürgerinnen angesprochen, die auch hier in Neuhausen die Belastung durch den Luftverkehr spüren und es gab auch bereits Bürgeranfragen an den BA. Auf den Karten des Deutschen Fluglärmdienstes ist zu erkennen, dass bei bestimmten Windbedingungen auch Teile des Bezirks noch in relativ niedriger Höhe überflogen werden. Wenn wir sehen, was in Frankfurt und Berlin gerade abläuft, wollen wir daher jetzt die Grundlagen klären, falls es bei Bau der 3. Startbahn zu einer neuen Diskussion der Routen und der Flugdichte kommt.“

Die zweite Anfrage ist an die Polizei gerichtet und es wird Auskunft über Art und Häufigkeit der Geschwindigkeitskontrollen, die Anzahl der Überschreitungen und die Unfallstatistik erbeten.

„Auf dem Mittleren Ring und der Dachauer Straße gilt Tempo 60. Aber selbst diese Geschwindigkeitsgrenze wird nach allgemeiner Einschätzung selten eingehalten. Die Lärmbelastungen erhöhen sich aber auch mit der Geschwindigkeit. In der Dachauer und der Arnulfstraße ist dazu insbesondere die Ausstiegssituation an den den Tram-Haltestellen ein Gefahrenpunkt.“ erklärt Gunter Schäfer, stellvertretender Vorsitzender im Unterausschuss Verkehr. „In den neuen Tunnelabschnitten am Mittleren Ring sind zum großen Teil Dauerblitzer eingerichtet und verführen nicht zum Rasen, sondern zur Reduktion der Geschwindigkeit.“

„Ich freue mich, dass die Anfragen eine Mehrheit gefunden haben, auch wenn die CSU nach Zustimmung im Unterausschuss ihre Meinung in der ja leider immer erst nach den Unterauschüssen tagenden Fraktionssitzung noch einmal geändert hat. Insbesondere bei der Anfrage zu den Geschwindigkeitskontrollen hätten wir vielleicht eine gemeinsame Lösung finden können, da hier anscheinend der Ansatz des Antrags missverstanden wurde.“ ergänzt Anna Hanusch

 

Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de  

Mit neuem Vorstand und vielen Plänen startet der Grüne OV Neuhausen Nymphenburg in das Jahr 2012!

 

Der Ortsverband der Grünen aus Neuhausen Nymphenburg wählt neuen Vorstand und diskutiert das Jahresprogramm. 

Die Grünen im Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg-Gern haben auf Ihrer Vollversammlung am 6. Februar die Weichen für die weitere Arbeit gestellt. Beflügelt vom Mitgliederzuwachs wollen die Aktiven auch 2012 viele Aktionen starten, weiter gegen die 3.Startbahn Einsatz zeigen und sich mit den Aufstellungsversammlungen auf die kommenden Wahlen einstimmen.

„Der Ortsverband wird immer größer und wir wollen versuchen auch möglichst viele der Neumitglieder aktiv in die Diskussionen und Veranstaltungen mit einzubeziehen. Daher haben wir den Vorstand auf acht Mitglieder erweitert – ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit.“ erklärt die wiedergewählte Sprecherin Anna Hanusch. Als Co-Sprecher wurde Alexander König gewählt, der bereits seit einem Jahr als Beisitzer die OV-Arbeit mitgestaltet und unter anderem die Internetseite des OVs betreut.

Die bisherige Sprecherin Astrid Tacke trat in diesem Jahr nur noch für den Posten als Beisitzerin an. Gunter Schäfer wurde in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt und wird neben dem Fraktionsvorsitz im Bezirksausschuss weiter die Kasse des OV führen. Neben dem bereits seit zwei Jahren zum Vorstand gehörenden Marcus Freyer wurden mit Marc Daniel Heintz und Ulrike Sengmüller zwei relativ neue Mitglieder als weitere BeisitzerInnen gewählt. Dazu wird der Vorstand wieder mit Zoltan Barthory verstärkt, der den Ortsverband mitbegründet hat und bereits über viele Jahre vor Ort aktiv ist. 

In der nächsten Sitzung am 6.März wollen wir über das Thema Ressourcenverbrauch und -knappheit, Recycling und Wohlstandsicherung diskutieren. Um Ostern herum ist geplant wieder eine Schwerpunktaktion zu den Themen Ernährung und Verbraucherschutz durchzuführen – und werden uns mit diesem Thema auch in der OV-Sitzung intensiver befassen. 

Ab Mai planen wir wieder Infostände und Aktionen zum Bürgerentscheid zur 3.Startbahn, voraussichtlich auch ein Besuch im vom Flughafenausbau besonders betroffenen Freisinger Stadtteil Attaching. „Wir hoffen sehr, dass wir die Mehrheit der Münchnerinnen und Münchner davon überzeugen können, dass diese Betonpiste unnötig ist.“ erklärt Daniel Heintz, der seit Oktober bei fast jedem Infostand dabei war.

Weitere Veranstaltungen plant der OV zu den Themen Bürgerversicherung, Radverkehr, Entwicklung des Kreativ-Quartiers, Verkehr am Mittleren Ring und Menschenrechten in den Kommunen. „Die im letzten Jahr erfolgreichen Aktionen mit dem Infostand ‘Bioklasse statt Masse‘, die Frühlings-Radtour im Münchner Westen und die Silvestermüll-Aktion sind wieder fest eingeplant. Und die Vernetzung mit anderen OVs wollen wir durch gemeinsame Aktionen und Ausflüge noch ausbauen.“, freut sich Astrid Tacke auf die kommenden Aufgaben.

Bei allen Veranstaltungen sind Interessierte immer sehr willkommen. Unter 089/ 381 68 646 können Bürgerinnen und Bürger die Partei zu stadtteilbezogenen Themen erreichen oder per E-Mail an GrueneOVNN@unser-postfach.de. 

Der neue Vorstand (v.l.): Anna Hanusch (Sprecherin), Astrid Tacke, Ulrike Sengmüller, Marc Daniel Heintz, Marcus Freyer, Zoltan Barthory, Gunter Schäfer (Schatzmeister), Alexander König (Sprecher); ganz links: Anja Edelhäuser, Referentin für Integration & Gleichstellung der Landtagsfraktion

Erfolgreicher Endspurt fürs Bürgerbegehren in Neuhausen-Nymphenburg

Anna Hanusch, Marc Daniel Heintz, Sabine Nallinger, Astrid Tacke, Alexander König (von links), Foto Manuel Buenavida

Das Jahr 2012 hat für den grünen Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg mit einem Kraftakt begonnen. In den ersten fünf Wochen des Jahres waren die Grünen aus dem Stadtbezirk mit mehr als zehn Infoständen auf der Straße, um Unterschriften für das Bürgerbegehren gegen den Bau der dritten Startbahn am Münchner Flughafen zu sammeln – trotz Sturmböhen und winterlicher Temperaturen.

Das vorerst letzte Mal sammelte der OV am vergangen Samstag, bei arktischen Temperaturen, auf dem Rotkreuzplatz, unterstützt von der Stadträtin Sabine Nallinger. Inzwischen hat das Bündnis „München gegen die 3. Startbahn“ knapp 32.000 Unterschriften gesammelt und ist damit fast am Ziel. OV-Sprecherin Astrid Tacke erklärt hierzu: „Der Endspurt in den letzten Wochen war unglaublich: Teilweise haben wir  im Stadtbezirk vier Infostände in einer Woche gemacht – und trotz des oft miesen Wetters fanden sich stets genug motivierte Mitglieder, die sich auf die Straße gestellt haben.

Das Jahr 2012 begann für den grünen OV bereits sehr zeitig, nämlich am Neujahrsmorgen um 10 Uhr – mit der Silvestermüllaktion am Nymphenburger Kanal, bei der auch gleich ein paar Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt werden konnten. In den letzten fünf Wochen konnten bei Infoständen am Rotkreuzplatz, der Maillingerstraße, auf der Gerner Brücke, vor dem Schloss Nymphenburg und in der Ebenau an der Heideckstraße viele Menschen direkt vor der Haustür erreicht werden.

Als einer der mitgliederstärksten Grünen Ortsverbände in München – Ende 2011 wurde das 100. Mitglied begrüßt – konnte der OV Neuhausen-Nymphenburg dazu noch Infostände außerhalb des Stadtbezirks im Münchner Norden unterstützen und die Betreuung des permanenten Infostands am Sendlinger Tor gleich an zwei Tagen komplett übernehmen. Hier gibt es auch in den nächsten Tagen noch die Möglichkeit für das Bürgerbegehren zu unterschreiben.

Der Erfolg des Bürgerbegehrens zeigt für Marc Daniel Heintz, der bei fast jedem Infostand mit dabei war, zweierlei: „Erstens bewegt der geplante Flughafenausbau auch in München deutlich mehr Menschen als ursprünglich von den Startbahnbefürwortern erwartet. Und zweitens konnten wir unsere Kampagnenfähigkeit unter Beweis stellen.“ Anna Hanusch, Mitglied im Bezirksausschuss, freut sich bereits auf die Erholung vom Unterschriftensammeln fürs Bürgerbegehren. Aber vor der Abstimmung am 17. Juni werden wir bei wärmern Temperaturen noch auf einigen Infosveranstaltungen darstellen, warum die 3.Startbahn aus ökologischen und ökonomischen Gründen nicht notwendig ist.“

Am Montag, den 6. Februar findet um 19.15 die Jahreshauptversammlung des OV Neuhausen-Nymphenburg statt. Neben der Wahl eines neuen Vorstands steht auch die weitere Planung für das Jahr 2012 auf dem Programm. „Wir wollen wir eine ganze Reihe von Themen mit neuer Energie angehen: Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr, Lärmschutz an der Landshuter Allee, Kinderbetreuung, die Entwicklung des Kulturquartiers an der Dachauer Straße und die Planungen des Backstage und vieles mehr.“, so Hanusch weiter. 

Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de

Freitag, 15. Dezember 2017
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