17.02.2012
Offene Debatte über Umsetzung der Umweltverbundröhre Laim ohne den 2.Stammstreckentunnel führen
Im BA 9 wurde ein Antrag der Grünen zur Klärung der Umsetzung des Umbaus S-Bahnhof Laim beschlossen.
Bei der Debatte um den Umgang mit der Baustelle Marienhof wird augenblicklich gerade wieder klar, dass eine Klärung der Finanzierung des Stammstreckentunnel noch immer offen ist. Die Grünen fordern in ihrem Antrag jetzt, die genauen Zahlen, Termine und Abhängigkeiten für einen Umbau des S-Bahnhofs Laim ohne Stammstreckentunnel zu benennen.
Dazu erklärt Anna Hanusch, Mitglied im Unterausschuss Verkehr:
„Seit Jahren werden wir wegen der unzumutbaren Zustände an der insgesamt maroden und sanierungsbedürftigen S-Bahnstation Laim auf die Umsetzung der Umweltverbundröhre vertröstet. Und die hängt dann wieder am Stammstreckentunnel. Eine Verbesserung des Zugangs zur S-Bahn-Station und eine Lösung für die gefährliche Verengung im Fußgänger- und Radfahrertunnel lassen weiter auf sich warten. Es kann nicht sein, dass aufgrund der politischen Ränkespiele zwischen Stadt, Land und Bund und den Parteien sowie der Bahn weitere Jahre ins Land gehen, in denen gar nichts passiert.
Leider hat die Stadt es – wie schon bei der Flughafenanbindung versäumt – Alternativplanungen fortzuschreiben. Das ist unverantwortlich, wenn klar ersichtlich ist, wie viele Voraussetzungen für den Stammstreckentunnel noch gar nicht geklärt sind. Als Architektin weiß ich, dass es selbst bei kleinen Bauvorhaben notwendig ist, auch Varianten und Alternativszenarien zu verfolgen, wenn die Genehmigung oder die Finanzierung noch nicht gesichert sind.“
Die Umbaumaßnahmen an der S-Bahnstation Laim müssen dabei so umgesetzt werden, dass im Anschluss sowohl ein Ausbau der Sendlinger Spange, des Südrings oder des Stammstreckentunnels möglich ist. An der Umsetzung der Umweltverbundröhre hängt auch die Planung für die Tram Westtangente, die in einigen Jahren Neuhausen, Laim, Sendling, Hadern und Obersendling besser miteinander verbinden soll.
„Wir begrüßen die Planungen für diese Tramlinie sehr und halten sie für einen besseren Ringschluss für dringend notwendig. Bisher wird der Zeitplan durch eine Verzögerung beim Tunnel noch nicht ausgebremst, aber wir fordern von der Stadt eine zügige und vom Stammsteckentunnel unabhängige Planung, auf deren Grundlage eine Entscheidung für eine eigenständige Umsetzung der Umweltverbundröhre gefällt werden kann.“ ergänzt Gunter Schäfer, stellvertretender Vorsitzender im Unterausschuss Verkehr.
Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de
17.02.2012
Lärmbelastung im Stadtviertel: Klärung der Grundlagen

Im BA 9 wurden in der Vollversammlung zwei Anfragen der Grünen zu Geschwindigkeitskontrollen und zur Belastung durch den Flugverkehr im Bezirk mit Mehrheit beschlossen.
Zur Anfrage Luftverkehr und möglichen Auswirkungen erklärt Anna Hanusch, Mitglied im Unterausschuss Verkehr:
„Wir wurden beim Unterschriftensammeln für das Bürgerbegehren von einigen Bürgerinnen angesprochen, die auch hier in Neuhausen die Belastung durch den Luftverkehr spüren und es gab auch bereits Bürgeranfragen an den BA. Auf den Karten des Deutschen Fluglärmdienstes ist zu erkennen, dass bei bestimmten Windbedingungen auch Teile des Bezirks noch in relativ niedriger Höhe überflogen werden. Wenn wir sehen, was in Frankfurt und Berlin gerade abläuft, wollen wir daher jetzt die Grundlagen klären, falls es bei Bau der 3. Startbahn zu einer neuen Diskussion der Routen und der Flugdichte kommt.“
Die zweite Anfrage ist an die Polizei gerichtet und es wird Auskunft über Art und Häufigkeit der Geschwindigkeitskontrollen, die Anzahl der Überschreitungen und die Unfallstatistik erbeten.
„Auf dem Mittleren Ring, der Dachauer Straße gilt ja bereits Tempo 60. Diese Geschwindigkeit wird aber nach allgemeiner Einschätzung selten eingehalten. Die Lärmbelastungen erhöhen sich aber auch mit der Geschwindigkeit. In der Dachauer und der Arnulfstraße ist dazu insbesondere die Ausstiegssituation an den den Tram-Haltestellen ein Gefahrenpunkt.“ erklärt Gunter Schäfer, stellvertretender Vorsitzender im Unterausschuss Verkehr. „In den neuen Tunnelabschnitten am Mittleren Ring sind zum großen Teil Dauerblitzer eingerichtet und verführen nicht zum Rasen, sondern zur Reduktion der Geschwindigkeit.“
„Ich freue mich, dass die Anfragen eine Mehrheit gefunden haben, auch wenn die CSU nach Zustimmung im Unterausschuss ihre Meinung in der ja leider immer erst nach den Unterauschüssen tagenden Fraktionssitzung noch einmal geändert hat. Insbesondere bei der Anfrage zu den Geschwindigkeitskontrollen hätten wir vielleicht eine gemeinsame Lösung finden können, da hier anscheinend der Ansatz des Antrags missverstanden wurde.“ ergänzt Anna Hanusch
Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de
15.02.2012
Mit neuem Vorstand und vielen Plänen startet der Grüne OV Neuhausen Nymphenburg in das Jahr 2012!
Der Ortsverband der Grünen aus Neuhausen Nymphenburg wählt neuen Vorstand und diskutiert das Jahresprogramm.
Die Grünen im Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg-Gern haben auf Ihrer Vollversammlung am 6. Februar die Weichen für die weitere Arbeit gestellt. Beflügelt vom Mitgliederzuwachs wollen die Aktiven auch 2012 viele Aktionen starten, weiter gegen die 3.Startbahn Einsatz zeigen und sich mit den Aufstellungsversammlungen auf die kommenden Wahlen einstimmen.
„Der Ortsverband wird immer größer und wir wollen versuchen auch möglichst viele der Neumitglieder aktiv in die Diskussionen und Veranstaltungen mit einzubeziehen. Daher haben wir den Vorstand auf acht Mitglieder erweitert – ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit.“ erklärt die wiedergewählte Sprecherin Anna Hanusch. Als Co-Sprecher wurde Alexander König gewählt, der bereits seit einem Jahr als Beisitzer die OV-Arbeit mitgestaltet und unter anderem die Internetseite des OVs betreut.
Die bisherige Sprecherin Astrid Tacke trat in diesem Jahr nur noch für den Posten als Beisitzerin an. Gunter Schäfer wurde in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt und wird neben dem Fraktionsvorsitz im Bezirksausschuss weiter die Kasse des OV führen. Neben dem bereits seit zwei Jahren zum Vorstand gehörenden Marcus Freyer wurden mit Marc Daniel Heintz und Ulrike Sengmüller zwei relativ neue Mitglieder als weitere BeisitzerInnen gewählt. Dazu wird der Vorstand wieder mit Zoltan Barthory verstärkt, der den Ortsverband mitbegründet hat und bereits über viele Jahre vor Ort aktiv ist.
In der nächsten Sitzung am 6.März wollen wir über das Thema Ressourcenverbrauch und -knappheit, Recycling und Wohlstandsicherung diskutieren. Um Ostern herum ist geplant wieder eine Schwerpunktaktion zu den Themen Ernährung und Verbraucherschutz durchzuführen – und werden uns mit diesem Thema auch in der OV-Sitzung intensiver befassen.
Ab Mai planen wir wieder Infostände und Aktionen zum Bürgerentscheid zur 3.Startbahn, voraussichtlich auch ein Besuch im vom Flughafenausbau besonders betroffenen Freisinger Stadtteil Attaching. „Wir hoffen sehr, dass wir die Mehrheit der Münchnerinnen und Münchner davon überzeugen können, dass diese Betonpiste unnötig ist.“ erklärt Daniel Heintz, der seit Oktober bei fast jedem Infostand dabei war.
Weitere Veranstaltungen plant der OV zu den Themen Bürgerversicherung, Radverkehr, Entwicklung des Kreativ-Quartiers, Verkehr am Mittleren Ring und Menschenrechten in den Kommunen. „Die im letzten Jahr erfolgreichen Aktionen mit dem Infostand ‘Bioklasse statt Masse‘, die Frühlings-Radtour im Münchner Westen und die Silvestermüll-Aktion sind wieder fest eingeplant. Und die Vernetzung mit anderen OVs wollen wir durch gemeinsame Aktionen und Ausflüge noch ausbauen.“, freut sich Astrid Tacke auf die kommenden Aufgaben.
Bei allen Veranstaltungen sind Interessierte immer sehr willkommen. Unter 089/ 381 68 646 können Bürgerinnen und Bürger die Partei zu stadtteilbezogenen Themen erreichen oder per E-Mail an GrueneOVNN@unser-postfach.de.

- Der neue Vorstand (v.l.): Anna Hanusch (Sprecherin), Astrid Tacke, Ulrike Sengmüller, Marc Daniel Heintz, Marcus Freyer, Zoltan Barthory, Gunter Schäfer (Schatzmeister), Alexander König (Sprecher); ganz links: Anja Edelhäuser, Referentin für Integration & Gleichstellung der Landtagsfraktion
06.02.2012
Erfolgreicher Endspurt fürs Bürgerbegehren in Neuhausen-Nymphenburg

- Anna Hanusch, Marc Daniel Heintz, Sabine Nallinger, Astrid Tacke, Alexander König (von links), Foto Manuel Buenavida
Das Jahr 2012 hat für den grünen Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg mit einem Kraftakt begonnen. In den ersten fünf Wochen des Jahres waren die Grünen aus dem Stadtbezirk mit mehr als zehn Infoständen auf der Straße, um Unterschriften für das Bürgerbegehren gegen den Bau der dritten Startbahn am Münchner Flughafen zu sammeln – trotz Sturmböhen und winterlicher Temperaturen.
Das vorerst letzte Mal sammelte der OV am vergangen Samstag, bei arktischen Temperaturen, auf dem Rotkreuzplatz, unterstützt von der Stadträtin Sabine Nallinger. Inzwischen hat das Bündnis „München gegen die 3. Startbahn“ knapp 32.000 Unterschriften gesammelt und ist damit fast am Ziel. OV-Sprecherin Astrid Tacke erklärt hierzu: „Der Endspurt in den letzten Wochen war unglaublich: Teilweise haben wir im Stadtbezirk vier Infostände in einer Woche gemacht – und trotz des oft miesen Wetters fanden sich stets genug motivierte Mitglieder, die sich auf die Straße gestellt haben.“
Das Jahr 2012 begann für den grünen OV bereits sehr zeitig, nämlich am Neujahrsmorgen um 10 Uhr – mit der Silvestermüllaktion am Nymphenburger Kanal, bei der auch gleich ein paar Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt werden konnten. In den letzten fünf Wochen konnten bei Infoständen am Rotkreuzplatz, der Maillingerstraße, auf der Gerner Brücke, vor dem Schloss Nymphenburg und in der Ebenau an der Heideckstraße viele Menschen direkt vor der Haustür erreicht werden.
Als einer der mitgliederstärksten Grünen Ortsverbände in München – Ende 2011 wurde das 100. Mitglied begrüßt – konnte der OV Neuhausen-Nymphenburg dazu noch Infostände außerhalb des Stadtbezirks im Münchner Norden unterstützen und die Betreuung des permanenten Infostands am Sendlinger Tor gleich an zwei Tagen komplett übernehmen. Hier gibt es auch in den nächsten Tagen noch die Möglichkeit für das Bürgerbegehren zu unterschreiben.
Der Erfolg des Bürgerbegehrens zeigt für Marc Daniel Heintz, der bei fast jedem Infostand mit dabei war, zweierlei: „Erstens bewegt der geplante Flughafenausbau auch in München deutlich mehr Menschen als ursprünglich von den Startbahnbefürwortern erwartet. Und zweitens konnten wir unsere Kampagnenfähigkeit unter Beweis stellen.“ Anna Hanusch, Mitglied im Bezirksausschuss, freut sich bereits auf die Erholung vom Unterschriftensammeln fürs Bürgerbegehren. „Aber vor der Abstimmung am 17. Juni werden wir bei wärmern Temperaturen noch auf einigen Infosveranstaltungen darstellen, warum die 3.Startbahn aus ökologischen und ökonomischen Gründen nicht notwendig ist.“
Am Montag, den 6. Februar findet um 19.15 die Jahreshauptversammlung des OV Neuhausen-Nymphenburg statt. Neben der Wahl eines neuen Vorstands steht auch die weitere Planung für das Jahr 2012 auf dem Programm. „Wir wollen wir eine ganze Reihe von Themen mit neuer Energie angehen: Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr, Lärmschutz an der Landshuter Allee, Kinderbetreuung, die Entwicklung des Kulturquartiers an der Dachauer Straße und die Planungen des Backstage und vieles mehr.“, so Hanusch weiter.
Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de
27.12.2011
Für einen sauberen Rutsch ins neue Jahr
Der Ortsverband der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg führt zum Jahreswechsel wieder die „Aktion Silvestermüll“ durch – wie in den Vorjahren am Nymphenburger Kanal sowie erstmals auch am Olympiaberg.
Viele Bürgerinnen und Bürger aus unserem Stadtteil feiern den Jahreswechsel am liebsten am Nymphenburger Kanal oder auf dem Olympiaberg. Leider bleibt nach der Silvesterfeier sehr viel Abfall liegen. Mit unserer „Aktion Silvestermüll“ wollen wir einen aktiven Beitrag leisten, die Vermüllung zu begrenzen. Dazu verteilen wir am 30. Dezember am Nymphenburger Kanal sowie am 31. Dezember am Olympiaberg grüne Müllsäcke. Die Müllsäcke befestigen wir dabei an Brücken, Bänken und Straßenlaternen – zusammen mit Handzetteln an die Feierenden mit der Bitte, den Müll nicht einfach liegen zu lassen.
Die Aktion gehört inzwischen fest zu unserem Ortsverbands-Jahresplan und wurde 2006 von unserem grünen Schatzmeister und BA-Mitglied Gunter Schäfer ins Leben gerufen. Bereits in den letzten fünf Jahren haben die OV-Mitglieder jeweils über 250 Müllsäcke und 500 Handzettel an die Anwohner rund um den Nymphenburger Kanal verteilt.
„Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, ihren Silvestermüll wieder mit nach Hause zu nehmen oder ihn zumindest in den Mülltüten zu sammeln – und das hat wunderbar geklappt“, so Schäfer. Die Aktion ist auch immer eine Arbeitserleichterung für die Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg und für die Stadtreinigung.
„In den letzten Jahren waren wir etwa zwei Stunden lang unterwegs. Mit einer guten Idee und etwas Engagement kann man viel erreichen, und wenn das Wetter mitspielt macht die Aktion auch richtig Spaß.“ erklärt die OV-Sprecherin Anna Hanusch.
Wir treffen uns dieses Jahr am Freitag, den 30.12. an 14 Uhr am Hubertsbrunnen am Kanalende. Am Silvestertag selbst werden die Aktion auch am Olympiaberg durchführen. Treffpunkt ist Samstag, der 31.12 ab 12 Uhr am Olympiaberg, an der Brücke. Am 1. Janaur treffen wir uns dann um 10 Uhr am Kanal, um beim Neujahrsspaziergang noch herumliegende Flaschen und Feuerwerksresten in die Säcke zu sammeln. Wir verbinden die Aktion auch gleich mit einem Infostand zum Bürgerbegehren zur 3.Startbahn an der Gerne Brücke.
Der grüne Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg bittet die Anwohner, die Aktion zu unterstützen und freut sich an beiden Tagen über Mithilfe.
Ansprechpartnerin ist Anna Hanusch: 0173-5701152 oder anna_hanusch(at)gmx.de
07.11.2011
Neuhausener Grüne sammeln Unterschriften für Bürgerbegehren
Am vergangenen Samstag haben die Neuhausener Grünen die Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren gegen die 3.Start- und Landebahn am Münchner Flughafen mit einer Aktion am Rotkreuzplatz gestartet.
Mit Unterstützung eines "echten" Eisbären - ein Mitglied des Grünen-Ortsverbands ist in ein Eisbärenkostüm geschlüpft, um die negativen Auswirkungen des Flugverkehrs auf das globale Klima zu versinnbildlichen - konnten in rund zwei Stunden knapp 200 Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt werden. "Ein schöner Erfolg!" findet Anna Hanusch, Grünen-Vorsitzende im Stadtbezirk, und ergänzt: "Uns ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger über die enormen wirtschaftlichen wie ökologischen Risiken des Flughafenausbaus zu informieren."
Die Sammelaktion, an der auch der bayerische Landesvorsitzende Dieter Janecek teilgenommen hat, ist Teil einer stadtweiten Kampagne für das Bürgerbegehren. Auch an den kommenden Samstagen werden die Grünen mit einem Infostand und Unterschriftenlisten am Rotkreuzplatz vertreten sein. Zu den Hintergründen des Bürgerbegehrens erläutert Janecek: "Wir wollen erreichen, dass die Münchner Bürgerinnen und Bürger über eine grundlegende Werte- und Zukunftsfrage abstimmen können: Soll München im Kampf gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Entwicklung weiterhin eine führende Rolle einnehmen? Oder wollen wir mit dem Bau der 3. Startbahn ein Milliardenprojekt auf den Weg bringen, das Fortschritt mit Klimazerstörung und Wachstumswahn gleichsetzt?"
Auf ihrer außerordentlichen Stadtversammlung am 29.10.2011 hatten die Münchner Grünen einstimmig ein Bürgerbegehren gegen die 3.Start- und Landebahn am Münchner Flughafen beschlossen. Bei dem Bürgerbegehren geht es um die Frage, ob die Stadt München als Anteilseigner in der Gesellschafterversammlung des Münchner Flughafens für den Bau einer dritten Start- und Landebahn stimmt oder nicht. Die Baukosten für eine 3. Start- und Landebahn werden derzeit auf 1,2 Millarden Euro veranschlagt, die durch den Flughafen verursachten CO2-Emissionen - rund 10 Prozent der klimaschädlichen Emissionen in Bayern - könnten durch Flughafenausbau bis 2025 um ein Viertel auf 10 Millionen Tonnen steigen. Mit der 3. Start- und Landebahn soll vorrangig der Umsteigeverkehr über München bedient werden. Insgesamt sind gut 27.000 Unterschriften für das Bürgerbegehren nötig.
Weitere Informationen zum Bürgerbegehren gibt es unter http://www.gruene-muenchen.de/keine-3-startbahn
Kontakt:
Bündnis 90 / Die Grünen Neuhausen-Nymphenburg
Anna Hanusch - 0173-5701152
Die Münchner Grünen planen ein Bürgerbegehren gegen die dritte Start- und Landebahn am Münchner Flughafen. Wie die Grünen auf einer Pressekonferenz am 14. Oktober 2011 bekannt gaben, soll es zu diesem Zweck am 20. Oktober 2011 eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben, die über die Einleitung eines Bürgerbegehrens entscheiden wird.
04.10.2011
Neuhausener Grüne begrüßen Öffnung des Rotkreuzplatzes für Radverkehr
Der Ortsverband und die Fraktion des Bezirksausschuss der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg und Gern begrüßen die Umwidmung des Rotkreuzplatzes und fordert eine baldige Umsetzung der Maßnahmen in der Furt und ein Konzept für eine Nutzung der gesamten Platzfläche für Fußgänger und Radfahrer.
„Die Grünen in Neuhausen haben sich seit langem dafür eingesetzt, dass eine Fußgänger- und Radfahrer-freundliche Lösung für den Rotkreuzplatz gefunden wird. Dazu gehört nach unserer Ansicht neben dem Umbau der Furt mit Radspuren auch eine angemessene Freigabe des Radverkehrs für den Rotkreuzplatz. Diese Lösung wird im Grunde schon seit Jahren so praktiziert und funktioniert ohne größerer Zwischenfälle. Der Vorrang der Fußgänger soll bestehen bleiben, aber den Radfahrern die Durchfahrt komplett zu verbieten, wie jetzt wieder von der CSU und SPD gefordert ist keine Lösung.“
„Es gibt gute vergleichbare Beispiele in München, die zeigen, dass ein solches Miteinander von Radfahrern und Fußgängern seit Jahren problemlos funktioniert: Die Öffnung des Wiener Platzes in Haidhausen für Radler, wie im Herzen Münchens die Querungsmöglichkeit über die Fußgängerzone Theatinerstraße, in West-Ostrichtung und umgekehrt. “, so Roland Zintl, Mitglied der Grünen BA-Fraktion, dem diese Strecken bestens durch die tägliche Radlfahrt in sein Büro vertraut sind.
Die aktuelle Verkehrsplanung setzt inzwischen oft auf Konzepte mit gemeinsam genutzten Flächen und nicht mehr streng abgetrennten Bereichen, wie dem „Shared Space“ in den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen oder auch „Begegnungzonen“ in der Schweiz. Dabei werden Platz- und Straßenflächen möglichst offen gestaltet und nur durch Pflasterungen oder ähnliches in Zonen eingeteilt. Dadurch ist auch ein flexible Nutzung durch Fußgänger, Fahrräder, Busse und Autos möglich je nach Tageszeit und Witterung variierend.
„Das funktioniert natürlich nur mit reduzierter Geschwindigkeit und es ist dabei die Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme von allen Verkehrsteilnehmern gefordert und nicht das sture Beharren auf den eigenen Rechten.“ erklärt Anna Hanusch, Mitglied im Unterausschuss Verkehr und Sprecherin des Ortsvereins Neuhausen-Nymphenburg.
Im März stimmte der Bezirksausschuss einstimmig der Vorlage zu, die neben der Durchführung des Verkehrsversuchs an der Furt des Rotkreuzplatzes auch die rechtliche Umwidmung der Platzflächen für „Liefer- und Radverkehr frei“ beinhaltete. Eine tatsächlich geänderte Beschilderung wurde aber nicht erwähnt und so war die Bedeutung nicht ganz klar ersichtlich.
„Uns war aber durchaus bewusst, dass es ein Schritt in Richtung Freigabe für den Radverkehr war und daher hatten wir auch mit Widerspruch im BA gerechnet. Als allerdings keine Einwände kamen, haben wir den Punkt nicht extra groß zur Sprache gebracht und uns einfach über das Ergebnis gefreut.“ erklärt Anna Hanusch, Mitglied im Unterausschuss Verkehr und Sprecherin des Ortsvereins Neuhausen-Nymphenburg.
Der Verkehrsversuch an der Furt hatte ja im Sommer ergeben, dass der Wegfall einer Abbiegespur für die Autos vertretbar ist und der BA wartet nun auf die Vorschläge zur konkreten Ausgestaltung der Fahrradspuren.
„Einige baldige Umsetzung ist notwendig, denn wenn ein so wichtiger Verkehrs-Knotenpunkt für die Radfahrer keine eindeutige und funktionierende Querung anbietet kann von einer „Radlhauptstadt“ keine Rede sein.“
Kontakt:
Bündnis 90 / Die Grünen Neuhausen-Nymphenburg
Anna Hanusch - 0173-5701152
www.gruene-muenchen-neuhausen.de
19.09.2011
Gelebte Urbanität beim PARK(ing)Day in Neuhausen – Aktion ein voller Erfolg
Gelebte Urbanität mit Rollrasen, Liegestühlen und Spielfläche für Kinder – so erlebten die Neuhausenerinnen und Neuhausener am vergangenen Freitag Nachmittag die Parkplätze in der Schulstraße 1. Die Atelierwerkstatt Machwerk e.V. und der grüne Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg haben am Rotkreuzplatz eine kleine Park- und Spielfläche geschaffen und bei schönstem Spätsommerwetter Passanten zum Verweilen und Debattieren im Grünen und Kinder zum Spielen und Malen eingeladen.
Aus Parkplätzen einen Park gestalten – das ist das Idee des PARK(ing) Day, der jährlich am dritten Freitag im September stattfindet. Weltweit beteiligen sich mehr als 180 Städte aus 30 Ländern, darunter San Francisco, New York, London, Rio de Janeiro oder Toronto an dieser Aktion, die zeigen soll, dass unsere Innenstädte nicht Abstellflächen für Autos sein sollen, sondern urbane Lebensräume für Menschen.
„Der PARK(ing) Day in Neuhausen war ein voller Erfolg! Ganz besonders gefreut hat es uns, wie viele Kinder und Jugendliche sich von unserer Aktion begeistern ließen – sei es beim Kickern oder Malen. erklärt Astrid Tacke, Sprecherin des Ortsverbands von Bündnis 90 / Die Grünen Neuhausen-Nymphenburg.
„Die Leute waren zunächst etwas überrascht, dass auf einmal Rasen in der Strasse liegt, aber dann alle sehr angetan von dieser Umnutzung des Öffentlichen Raums und die vielen Gespräche bestätigen uns in unserem Engagement für urbane Aufenthaltsqualität“, unterstütze sie Anna Hanusch, Ko-Sprecherin des Ortsverbands und BA-Mitglied.
„Wir fordern mehr Raum für Kinder und Jugendliche und setzen uns für den Fuss- und Radverkehr ein. Denn solange ein Großteil des öffentlichen Raums von Autoverkehr und Parkplätzen eingenommen wird, kommen die Menschen zu kurz“, ergänzt Katharina Schulze, Vorsitzende der Münchner Grünen, die ebenfalls am PARK(ing)Day in Neuhausen teilnahm.
Für eine ganz spezielle Attraktion sorgte das Machwerk mit seiner Filzaktion. Ungläubig bis begeistert beobachteten die Passanten, wie sich ein komplettes Fahrzeug – übrigens ein sowohl klima- wie familienfreundliches Fabrikat – nach und nach unter einem grünen Filzüberzug verschwand. „Wir werden natürlich unser Auto nicht dauerhaft mit Filz überziehen.“, erläutert Katharina Müller vom Machwerk. „Sobald die Filzhülle getrocknet ist, kommt der Überzug runter und wir haben dann – hoffentlich, mit etwas Nacharbeit – eine tolle Höhle für unseren neuen Kindergarten in der Wendl-Dietrich-Straße (www.werkstattkinder.de).“
Münchenweit haben, koordiniert von Greencity, auf rund 25 PARKplätzen kreative Köpfe mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, Rollrasen und Pflanzen, Kunst- und Mitmachaktionen das triste Parkplatzgrau für einen Nachmittag in urbanes Grün verwandelt.
Der für die Aktion verwendete Rollrasen hat übrigens nach Aktionsende noch einen dauerhafteren Verwendungszweck erhalten, und zwar in dem neuen Kinderhaus WerkstattKinder eV.
Alle Bilder unter Aktuelles
Kontakt:
Bündnis 90 / Die Grünen – OV Neuhausen-Nymphenburg
Anna Hanusch - 0173-5701152
www.gruene-muenchen-neuhausen.de
Machwerk e.V.
Katharina Müller - 55 29 19 72
mail@machwerk-muenchen.de
Schulstr. 1 (Rückgebäude) 80634 München
www.machwerk-muenchen.de

- von links: Astrid Tacke (OV-Sprecherin), Alexander König (OV-Vorstand), Anna Hanusch (OV-Sprecherin), Gunter Schäfer (BA-Fraktionssprecher), Katharina Schulze (Stadtvorsitzende), Marcus Freyer (OV-Vorstand), Florian Lederer (OV-Vorstand), Werner Schafer (OV-Mitglied)
10.09.2011
Bürokratie zulasten der Münchner Fahrgäste
Die Regierung von Oberbayern lässt Fahrgäste im Regen stehen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wie die Süddeutsche Zeitung meldet, bereitet sich die Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG) mit einem Notfallkonzept darauf vor, dass die neuen Trambahnen vom Typ "Variobahn" auch zum Fahrplanwechsel im Dezember noch nicht in Betrieb genommen werden können. Die Regierung von Oberbayern als Aufsichtsbehörde hat die Zulassung verweigert. Die Grünen in München kritisieren dies scharf.
„Die Entscheidung ist für uns nicht nachvollziehbar!“, erklärt Katharina Schulze (Vorsitzende der Münchner Grünen) und ergänzt: „Die ersten drei Modelle der Variotram haben schon gut 40.000 Kilometer im Münchner Netz zurückgelegt, bis die Regierung von Oberbayern letztes Jahr plötzlich die vorläufige Betriebserlaubnis zurückgezogen hat und immer wieder neue skurrile Gutachten fordert. Das Zulassungsverfahren für die jüngste Trambahn-Generation dauert nun schon seit 2006, acht Trambahnen stehen seit mehr als einem Jahr nutzlos im MVG-Depot. Das ist unmöglich, wenn gleichzeitig die Fahrgäste auf den überlasteten Linien 17, 20/21 und 27 sich oftmals wie Ölsardinen fühlen.“
Was zunächst wie ein Schildbürgerstreich klingt, ist für die Münchner Fahrgäste einfach nur ärgerlich. Konkret bedeutet die neuste Entscheidung der Regierung von Oberbayern, dass die lang ersehnte Taktverdichtung auf vielen Linien ausfallen könnte und ein Fahrbetrieb mit Ersatzbussen droht.
„Die neue Tram wiegt 36 Tonnen, manch älteres Modell, das bereits in München unterwegs ist, bringt mehr als 40 Tonnen auf die Waage – und dennoch muss die Münchener Verkehrsgesellschaft für alle 50 Brücken, über die die neue Tram rollen könnte, einen Nachweis der Tragfähigkeit erbringen – das ist doch ein absurder bürokratischer Wahnsinn!“, so Anna Hanusch, Sprecherin der Neuhauser Grünen. Der Stadtbezirk wäre von Einschränkungen des Trambahnverkehrs stark betroffen. "Wir erwarten eigentlich sehnsüchtig die Taktverdichtungen auf der Linie 20/21 und 17, sowie auch die geplante Westtangente. Die MVG hat hier an der richtigen Stelle für einen besseren Öffentlichen Nahverkehr investiert und wird jetzt ausgebremst. Die Dauer dieses Prüfungsprozesses ist inakzeptabel, da die Züge bereits in etlichen Städten in einer überschaubaren Frist geprüft und zugelassen wurden."
"Über die Hintergründe lässt sich nur spekulieren: Will die bayerische Bürokratie einen neuen Maßstab in der Disziplin Hinhaltetaktik setzen oder ist vielleicht die seit langem bekannte Abneigung der CSU gegen Trambahnen der Grund für die Verschleppung?“, so Katharina Schulze. Es bleibt zu hoffen, dass „die dringend notwendige Weiterentwicklung des Öffentlichen Nahverkehrs in München nicht durch sachfremde Überlegungen von der Regierung von Oberbayern weiter behindert wird."

- So sieht's dann aus: Tram 20 Anfang 2011 (Foto: Alexander König)
11.06.2011
Landshuter Allee: Schutz der AnwohnerInnen vor Lärm und Abgasen hat Priorität
Der Ortsverband und die Fraktion des Bezirksausschuss der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg und Gern fordert einen offene Diskussion von schnell umsetzbaren, nachhaltigen Maßnahmen für die AnwohnerInnen am Ring und einen Abschied von den einseitigen Tunnel-Fixierung.
„Wir freuen uns, dass die untragbare Situation am Mittleren Ring endlich angegangen wird, aber die Euphorie der Tunnel-BefürworterInnen ist nach Durchsicht der Unterlagen nicht nachvollziehbar“ erklärt Anna Hanusch, Mitglied im Unterausschuss Verkehr und Sprecherin des Ortsvereins Neuhausen-Nymphenburg.
Wie von den Grünen im Stadtrat und Bezirksausschuss gefordert, werden in der Machbarkeitsstudie nicht nur ein Verlängerung des Tunnels, sondern auch gleichwertige Alternativen zur Verbesserung des aktiven und passiven Lärmschutzes und der Luftreinhaltung untersucht und hinsichtlich der Wirksamkeit, der baulichen Realisierbarkeit und auch der städtebaulichen Qualität verglichen und bewertet.
„Die Fixierung auf die Verlängerung des Tunnels führt in einen Sackgasse und hat bereits dazu geführt, dass die gesundheitlichen Belastungen für die AnwohnerInnen weiter ignoriert werden. Die Werte an der Messstation vor dem Maxim sind aber weiterhin besorgniserregend. Die Lärmbelastung direkt an der Straße beträgt 80 Dezibel – das entspricht der Lautstärke eines Presslufthammers. Und die zulässigen Grenzwerte für Feinstab wurden in diesem Jahr bereits 44 Mal überschritten. Mit 99 µg/m³ wird auch der seit Januar 2010 geltende Grenzwert für Stickoxide von40 µg/m³ im Jahresmittel ebenfalls deutlich überschritten.“
Verbesserungen für die AnwohnerInnen lassen sich nach Ansicht der Grünen im Stadtbezirk schneller und kostengünstiger mit einer Einhausung der vorhandenen Tunnel-Zufahrten, mit verschiedenen baulichen Maßnahmen an Gebäuden und ergänzenden Lärmschutzwänden realisieren. Um die Verbindung zwischen den beiden Teilen des Bezirks Neuhausen zu stärken, sollten zusätzliche Querungsmöglichkeiten für FußgängerInnen und RadlerInnen geschaffen und die vorhandenen aufgewertet werden. Großes Verbesserungspotenzial für den Rad- und Fußgängerverkehr besteht insbesondere auf dem bereits untertunnelten Teilstück der Landshuter Allee – die Fahrbahnen und Kreuzungen sind dort überdimensioniert.
Gegen eine Tunnellösung sprechen neben finanziellen – nach Auskunft der Stadtkämmerei sind weitere Untertunnelungen „undenkbar“ und die Finanzierung „nicht darstellbar“, solange noch Tunnelabschnitte mit Kostensteigerungen im Bau sind – auch viele verkehrliche Gründe. Die vorhandenen Kreuzungen und vielen Seitenstraßen machen eine komplette Verlegung der Verkehrsachse Landshuter Allee in den Untergrund unmöglich. Das Modell Petuelpark wäre auch bei einer Tunnellösung nicht umsetzbar. Mit der Tunnelverlängerung würde ausschließlich der Durchgangsverkehr unterirdisch schneller durch den Stadtbezirk fließen, was fast zwangsläufig die Erhöhung des Verkehrsaufkommens zur Folge hat, wie derzeit am Isarring zu beobachten ist. Der Rückstaus aus dem Richard-Strauss- macht dort weitere Baumaßnahmen notwendig, möglicherweise wird sogar eine zusätzliche Fahrspur durch den Englischen Garten gebaut. Eine für den Autoverkehr attraktive Tunnellösung könnte also auch zu einer deutlichen Verkehrszunahme im Stadtviertel führen, zum Beispiel auf der Arnulf- oder Nymphenburger Straße.
„Bei einem Tunnel handelt sich um eine sehr aufwendige Maßnahme, die nicht bei der Ursache für die Belastung - dem hohen Verkehrsaufkommen - ansetzt. Wir können nicht Abschnittsweise alle Hauptverkehrsstraßen in Tunnel verlegen, sondern müssen das Verkehrsaufkommen insgesamt und besonderes den Schadstoffausstoß der Fahrzeuge reduzieren“, so Hanusch weiter.
Die Grünen fordern daher eine Ausweitung der Umweltzone auf den Mittleren Ring, die schnelle Einführung des Parkraummanagement auch außerhalb des Rings, die konsequente Überprüfung von Höchstgeschwindigkeiten, die Einführung von Geschwindigkeitsreduzierungen in Wohngebieten und auch die Einführung einer City-Maut, welche in anderen Städten eine Reduzierung des Individualverkehr um rund 20 Prozent bewirkt hat.
„Jetzt muss das Geld in die Zukunft investiert werden – und die gehört in den Städten den Fahrrädern, Fußgängern, der Elektro-Mobilität und dem Öffentlichem Nahverkehr." unterstützt auch die BA-Fraktionssprecher Gunter Schäfer.
Die Aufforderung der SPD zum Schulterschluss kommentiert die OV-Sprecherin:
„Wir sind gerne zu einer Zusammenarbeit mit allen Interessierten bereit, wenn offen über alle Möglichkeiten auch neben der Tunnel-Verlängerung gesprochen wird.“
Mehr Informationen zu weitern Projekten des Ortsverbands gibt es unter www.gruene-muenchen-neuhausen.de. Unter der Telefonnummer 089/ 381 68 646 oder per E-Mail an GrueneOVNN@unser-postfach.de können Bürgerinnen und Bürger den Ortsverband erreichen.
09.06.2011
Grüne Klausurtagung: Für ein ökologisches und lebenswertes Neuhausen
Auf ihrer Klausurtagung am 29. Mai wurden Daniela Thiele und Gunter Schäfer als Fraktionssprecher der Grünen-Bezirksausschussfraktion wiedergewählt: „Wir freuen uns ein weiteres Jahr mit unserer ganzen Energie Grüne Themen in Neuhausen/Nymphenburg voranzubringen. Unser Augenmerk wird dabei weiter auf der Verbesserung der Verkehrssituation für Fußgänger und Radlfahrer liegen. Hier wurde mit der Initiierung des Pilotprojekts am Rotkreuzplatz endlich ein Schritt in die richtige Richtung getan“. Ein weiterer Schwerpunkt der Grünen-Stadtteilfraktion ist die Kulturpolitik: „Hier wollen wir mit Roland Zintl als Vorsitzendem des Unterausschuss Kultur maßgeblich gestalten“.
Weiterhin ein Schwerpunkt der Grünen BA-Mitglieder ist das Thema Familienfreundlichkeit. Daniela Thiele ergänzt „die Verbesserung der Betreuungssituation wird eine große Herausforderung nicht nur in Neuhausen/Nymphenburg, sondern im ganzen Stadtgebiet sein. Dabei dürfen nicht nur die Bereitstellung der dringend benötigten Krippen-, Kindergarten- und Hortplätze im Vordergrund stehen, sondern auch die finanzielle und berufliche Aufwertung des Betreuungspersonals.“

- Die Grünen-Fraktionsmitglieder von links: Daniela Thiele, Gunter Schäfer, Anna Hanusch, Daniela Stelzer, Roland Zintl und Friederike Meyer
Historisch-kulturelle Radtour durch den Münchner Westen am 1.Mai
Der Himmel war den Grünen wohlgesonnen und bot am 1.Mai doch nicht den befürchteten Regen sondern sendete nur ein paar Wolken über den Himmel. Zum zweiten Mal veranstalteten die Grünen Ortsverbände im Münchner Westen aus Neuhausen-Nymphenburg, Pasing-Aubing und Allach an diesem Tag eine gemeinsame historisch-kulturelle Radtour. Am Treffpunkt Steubenplatz fand sich um 10 Uhr eine 27-köpfige gemischte Gruppe aus aktiven Grünen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern zusammen.
Erste Station war der Künstlerhof als Teil der GEWOFAG-Siedlung Neuhausen. Anna Hanusch, OV-Sprecherin aus Neuhausen-Nymphenburg erläuterte einiges zur Geschichte der Bauten die in Ihrer Gesamtkonzeption, einschließlich von Läden, Kindergärten, Kunstobjekten und den integrierten Ateliergebäuden auch heute als Vorbild dienen sollten.
Dann ging es Richtung Bahnlinie zum ersten provisorischen Abschnitt eines durchgehenden Radwegs entlang der S-Bahn. In hoffentlich nicht allzu weiter Ferne kann auf diesem dann vom Hauptbahnhof bis nach Pasing geradelt werden. Ein kurzer Stop wurde am Backstage eingelegt. Die Grünen im Bezirk unterstützen die Pläne diesen Ort der Jugendkultur auch mit einem festen Bau einen dauerhaften Platz zu geben und bemühen sich auch weiterhin um eine offene und sachliche Debatte um die Grauzonen-Musik. Im gerade entstandenen Viertel Birketweg wurde dann die neue Skatinganlage bestaunt. Die Anlage hat zwar einiges Geld gekostet, ist aber eine der wenigen Infrastrukturen im neuen Viertel und wird als Treffpunkt und Aufenthaltsort gut angenommen, auch wenn zum Lärmschutz notwendigen hohen umlaufenden grauen Betonwände auf einige etwas abschreckend wirkten.
Kurz vorm Verlassen des Bezirks endet augenblicklich noch der neue Radweg und so ging es bis zu den neuen Pasinger Arkaden entlang an der Straße.
Der große Umbau des Pasinger Bahnhofs ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber viele der neuen Bauten sind schon zu besichtigen. Die Pasinger Arkaden mit einer Vielzahl an Läden und auch einigen Wohnungen wurden im März eröffnet und ziehen gerade am Anfang viel neugierige Kundschaft an. Dagmar Mosch, Sprecherin des OV-Pasing-Aubing erläuterte dass die ersten Auswirkungen auf die vorhanden Geschäfte im Stadtteilkern bereits spürbar wären. Einige der größeren Läden haben ihren Stadtort in die neuen Arkaden verlegt und dadurch wird es für die verbliebenen kleinen Läden noch schwieriger ihre Kundschaft zu halten. Die noch vorgesehene Erweiterung der Arkaden wird von den Grünen daher sehr kritisch gesehen.
Im Gut Freiham konnten sich dann alle stärken und die Pasinger OV-Sprechrin und Mitglied im BA Aubing machte uns auf dem Gelände aufgestellte Hinweise zur Rettung der Alleebäume bei der Zufahrt zum Gut aufmerksam. Die Bahn plant den Übergang mit einer Unterführung umzubauen, für die die Bäume fallen müssten. Im BA wurde allerdings jetzt der Antrag gestellt die Sicherheit durch eine zwei-schrankige Anlage an der Bahn zu verbessern und so die Bäume zu erhalten.
Zum Abschluss ging es einige Meter zurück zum Gelände des Ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Ehrenbürgstrasse. Hier wurden wir von den Mitgliedern des Vereins FAUWE begrüßt und erhielten eine kleine Führung über das geschichtsträchtige Gelände. Die noch als relativ geschlossenes Ensemble erhaltenen Lagerbauten werden heute von KünstlerInnen, HandwerkerInnen und einem Kindergarten genutzt. In der noch nahezu ursprünglich erhaltenen Barake 5 soll einen Außenstelle des NS-Dokumentationszentrums errichtet werden. Der Verein möchte gerne das Gelände von der Bahntochter Vivico übernehmen, sucht aber noch nach einem Finanzierungskonzept und Fördermitteln.
Es war für alle Teilnehmenden eine spannende Entdeckungstour. Auch langjährige BewohnerInnen der Viertel hatten viele der Orte noch nicht besucht. Daher wurde die Fortsetzung im nächsten Jahr schon wieder fest eingeplant. Drei aktive Grüne machten sich dann noch auf den Weg zum Maifest in Gröbenzell.
09.01.2011
Gratulation an eine einzigartige Institution der freien Jugend- und Kulturszene!
Der Ortsverband der Grünen aus Neuhausen Nymphenburg und die Fraktion des Bezirksausschusses gratulieren dem Backstage zum 20-jährigen Bestehen.
Das Kultur- & Veranstaltungszentrum, dessen erste Veranstaltung am 11.01.1991 noch in Fürstenried im “ersten” BACKSTAGE stattfand, blickt nach vier Umzügen auf bewegte 20 Jahre zum großen Teil in Neuhausen-Nymphenburg zurück.
„Wir freuen uns sehr über diese in München einzigartige Stätte der Jugendkultur in unserem Stadtbezirk und hoffen auf viele weitere Jahre, in denen wir das Backstage gerne unterstützen wollen, insbesondere auch bei den anstehenden erneuten Umbaumaßnahmen“, erklärt Daniela Thiele, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bezirksausschuss.
„Wir hoffen, dass die seit einiger Zeit schwelende Debatte um die Auftritte von „Grauzonenbands“ versachlicht werden kann und die auch auf Initiative einiger Bezirksausschussmitglieder vereinbarten Gesprächstermine zu einem Einvernehmen führen, damit auch die Grünen stadtweit wieder geschlossen hinter dem Backstage stehen“, hoffen der Sprecher des Ortsverbands Karsten Böttjer und die Sprecherin Anna Hanusch.
“Die Betreiber des Backstage haben stets eine offene Plattform geboten, sich dabei aber immer als antirassistische und Demokatie fördernde Institution positioniert, die unbedingt erhalten bleiben sollte“, bekräftigt auch der Fraktionsvorsitzende Gunter Schäfer.
03.01.2011
Ein sauberer Rutsch ins neue Jahr
Der Ortsverband der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg freut sich über die gelungene „Aktion Silvestermüll“ und dankt allen Beteiligten für die Mithilfe.
Am 31. Dezember wurden von fleißigen Mitgliedern des Ortsverbands mit Unterstützung aus Landshut und der Isar-Vorstadt wieder um die 200 Mülltüten an Bäumen und Bänken verteilt.
„Beim Spaziergang am Neujahrsmorgen konnten wir feststellen dass der Kanal im Vergleich zu früheren Jahren deutlich weniger vermüllt wurde. Die Abfallsäcke wurden zum großen Teil benutzt und erleichtern so die Aufräumarbeiten. Weitere Unterstützung gab es durch Bürgerinnen und Bürger, die am Neujahrsmorgen beim Spaziergang noch herumliegende Flaschen und Feuerwerksresten in die Säcke sammelten.“ berichtet Anna Hanusch, Sprecherin des Ortsvereins.
„Wir freuen uns, dass die Aktion jedes Jahr so gut angenommen wird und inzwischen hier im Ortsverband zu einer Institution geworden ist. Die Beteiligten haben sich den nächsten Silvestertermin schon vorgemerkt und möglicherweise wird die Idee dann auch in anderen Stadtteilen aufgegriffen.“ hofft Gunter Schäfer, der die Aktion 2006 zum ersten Mal durchführte.

- Das fleißige Silvester-Müll-Team vor dem Verteilen der grünen und blauen Mülltüten.
04.10.2010
Zeichen setzen mit einem symbolischem Band für Erneuerbare Energien und den Atom-Austieg!
Die Grünen in Neuhausen/Nymphenburg haben am Samstag bei einem Infostand für die Teilnahme an der Menschenkette gegen Atomkraft geworben. Ein breites Bündnis von Organisationen und Initiativen lädt für den 9. Oktober ein, im Rahmen einer Großdemonstration in München gegen die unverantwortlichen Atompläne mit Tausenden Menschen auf die Straße zu gehen und ein symbolisches Band für Erneuerbare Energien zu knüpfen. Vor der CSU-Zentrale in der Nymphenburger Straße können sich die Bürgerinnen und Bürger aus Neuhausen-Nymphenburg auch kurz vor 15 Uhr noch einreihen. Die Menschenkette verläuft von dort vorbei an der Zentrale von E.ON in der Brienner Straße über den Königsplatz durchs Museumsviertel und die Innenstadt bis nach Bogenhausen zum Umweltministerium.
Bei den Gesprächen am Infostand zeigte sich wieder, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Verlängerung des risikoreichen Atombetriebs ist.
„Wir hoffen daher auf eine große Teilnahme. Zeigen wir den Regierungen in Bayern und im Bund, dass wir nicht einverstanden sind mit einer Politik die kurzsichtig und rein profitorientiert an einer Atom-Technologie ohne Zukunft festhält. Die Alternativen sind längst da, man muss sie nur einsetzen. Seit Jahren produzieren wir mehr Strom, als wir verbrauchen. Wir können sofort auf die älteren Atomreaktoren wie Isar 1 verzichten, die ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen und in wenigen Jahren den Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien vollziehen. Die Zukunft ist erneuerbar – im Dreiklang von Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz.“ erklärt der Vorstand der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg.

- Marcus Freyer, Astrid Tacke und Anna Hanusch werben für die Anti-Atom-Menschenkette
06.07.2010
Jusos und Grüne in Neuhausen-Nymphenburg freuen sich über das Ja zum Nichtraucherschutz!
Am Samstag haben die Ortverbände der Grünen und die Juso AG Neuhausen-Nymphenburg noch mit einem Infostand für ein Ja zum Gesetzentwurf des Volksentscheids geworben. Am Sonntagabend war dann erfreulich schnell klar, dass die Bürgerinnen und Bürger im Stadtbezirk sich mit 61,7% zu 38,7%, wie auch in ganz Bayern für den Nichtraucherschutz entschieden haben.
Die Gefahren und die Schädigungen durch Passivrauchen sind einfach nicht wegzuargumentieren. Viele Menschen hatten auch genug vom Hin und Her der Staatsregierung. Daher haben wir am Samstag parteienübergreifend für ein Ja zum Volksentscheid geworben und mit den Befürwortern und Gegnern des Gesetzesentwurfes noch fleißig diskutiert. In den Diskussionen wurde klar, dass die meisten Wählerinnen und Wähler sich schon entschieden hatten und zum großen Teil bereits sehr gut informiert waren. Aber da es nach einem knappen Ergebnis aussah zählte jede Stimme.
„Wir wollten einen Tag vor der Abstimmung vor allem noch möglichst viele Menschen überzeugen ihr Wahlrecht zu nutzen. Demokratie lebt von der Beteiligung des Volkes und daher hatte ich auf noch höhere Wahlbeteiligung gehofft – wegen des Sommerwetters aber auch eine viel niedrigere befürchtet.“ erklärt Anna Hanusch, OV-Sprecherin der Grünen.
In Neuhausen-Nymphenburg lag die Wahlbeteiligung mit 41,1 % etwas über dem Landesdurchschnitt von 37,7%.

27.02.2010
(Bio-) Klasse statt Masse! – Aktionen am Rotkreuzplatz und in ganz Bayern

- von links: Dieter Janecek (Bayrischer Landesvorsitzender), Astrid Tacke, Anna Hanusch, Karsten Böttjer (OV-Neuhausen-Nymphenburg)
Am Wochenende fanden in Fürth, Ansbach, Weilheim-Schongau, Bamberg und München von der Grünen Jugend organisierte Tierschutzaktionen unter dem Titel: „(Bio-) Klasse statt Masse!“ statt. Der Ortsverband von Bündnis90/Die Grünen in Neuhausen-Nymphenburg unterstützte die Aktion mit einem Infostand am Rotkreuzplatz.
Der Landesarbeitskreis Ökologie der GRÜNEN JUGEND Bayern setzte damit seine in München bereits erfolgreich durchgeführte Aktion fort. Diesmal wurde auch am Rotkreuzplatz über gängige Bio-Label und Gütezeichen aufgeklärt sowie Vor- und Nachteile der konventionellen Landwirtschaft und dem biologischen Landbau diskutiert.
„Wir alle haben die Möglichkeit durch unser Konsum- und Essverhalten dafür zu sorgen, dass ökologisch und nachhaltig produzierte Waren sich durchsetzen“, stellt der Ortsverbandssprecher Karsten Böttjer fest.
„Außerdem schmeckt Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau super, ist gesund und hält viel länger“, ergänzt Astrid Tacke, Beisitzerin des Ortsverbands.
Als Beweis verteilten die Grünen Aktiven Karotten und Äpfel eines Gerner Bioladens und machten auf alle Geschäfte im Viertel aufmerksam, die „Bioklasse“ bieten.
„Zum Glück gibt es hier im Stadtbezirk einen Wochenmarkt und viele Möglichkeiten zum Einkauf von Produkten, die ökologische Anforderungen erfüllen und aus der Region kommen“, freut sich die Ortsverbandsvorsitzende Anna Hanusch. „Lebensmittel die bereits tausende Kilometer durch Europa zurückgelegt haben sind vielleicht billiger, aber sie schaden der Umwelt und zerstören die kleinen, regionalen Landwirtschaftsbetriebe.“
Diese Aktion soll auch die Bevölkerung wachrütteln und auf die Qual der Tiere in der Massentierhaltung aufmerksam machen. „Lieber ein Euro mehr für Klasse statt Masse. Das gilt auch beim Fleischeinkauf.“ Gunter Schäfer, Mitglied im Bezirksausschuss und Metzgermeister, weiß wovon er spricht. Wachstumshormone, Gifte und Antibiotika die bei Tieren massiv eingesetzt werden, wirken sich zunehmen auch auf Menschen aus.
Der jahrzehntelange Kampf um artgerechte Tierhaltung ist auch heute weiter von entscheidender Bedeutung für grüne Tierschutzpolitik und eine grüne nachhaltige Wirtschaftspolitik. Obgleich der Tierschutz mit dem Artikel 20a als Staatsziel im Grundgesetz verankert wurde, wird dieser fundamentale Anspruch in der Praxis noch nicht hinreichend umgesetzt.
„Heute muss vernetzt gedacht und nachhaltig gehandelt werden. Die industrielle Abfertigung von Lebewesen ist ein würdeloses Unterfangen. Wir wollen, dass alle Tiere artgerecht gehalten werden. Letztlich geht es dabei auch um uns“, erklärt der Sprecher der Grünen Jugend Bayern, Florian Sperk, und erläutert: „Bioklasse in der Tierhaltung bedeutet nicht nur Tierschutz, Verbraucherschutz und gesunde Lebensmittel, sondern auch Wertschöpfung in der Region und weniger EU-Exportsubventionen, damit weniger Marktverzerrung im globalen Süden.“
Neuer OV-Vorstand gewählt

- von links:Astrid, Karsten, Zoltan, Gunter, Anna, Marcus
01.02.2010
Die Grünen im Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg-Gern haben auf Ihrer ersten Vollversammlung des Jahres die Weichen für die weitere Arbeit gestellt. Beflügelt von aktuell guten Umfrageergebnissen wollen die Aktiven - nach zahlreichen Wahlkämpfen in den letzten Jahren – im Tempo nicht nachlassen und auch 2010 Aktionen starten und Präsenz im Bezirk zeigen.
Es geht los mit einer Veranstaltung zum Thema Tierschutz auf dem Rotkreuzplatz am 27. Februar, 11-15 Uhr, die vom Arbeitskreis Ökologie und der Grünen Jugend München initiiert wurde. Ein Höhepunkt der Parteiarbeit ist heuer sicherlich der Volksentscheid zum Nichtraucherschutz, den die Partei positiv unterstützen wird.
Bei der jährlichen Wahl zum Vorstand wurde die Architektin Anna Hanusch einstimmig als Sprecherin wiedergewählt. Ebenso eindeutig fiel das Votum für den EDV-Berater Karsten Böttjer aus, der erstmalig als Sprecher fungiert. Zu BeisitzerInnen wurden Zoltán von Báthory, Astrid Tacke und Marcus Freyer gewählt.
Als Neuerung hat sich die Partei eine eigene Telefonnummer zugelegt. Unter 089/ 381 68 646 können Bürger die Partei zu stadtteilbezogenen Themen erreichen (donnerstags 17-19 Uhr, über Anrufbeantworter oder per E-Mail an GrueneOVNN@unser-postfach.de).
Interessenten sind bei unseren Treffen immer herzlich willkommen. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten gibt es unter www.gruene-muenchen-neuhausen.de.

Der GRÜNEN-Ortsverband Neuhausen/Nymphenburg bedankt sich für den großen Zuspruch bei der Bundestagswahl 2009!
Im Wahlkreis 221, München-West/Mitte, landeten Bündnis90/Die GRÜNEN mit phänomenalen 19,4% (2005: 16,3%) der Zweitstimmen vor SPD und FDP auf Platz 2 und erzielten das beste Ergebnis der Partei in ganz Bayern.
Unser Spitzenkandidat, Beppo Brem, brachte es auf ausgezeichnete 14,6% (2005: 7,9%) der Erststimmen und markiert damit den Bestwert unter den grünen Kandidaten der Stadt.
Danke für Euer Vertrauen!
Aktuelles aus Neuhausen, Pressemitteilung: Dienstag, den 18. September 2007
Grüne wählen Liste für den Bezirksausschuss
Die Neuhauser-Nymphenburger Grünen haben am Montag, den 17. September beim Großwirt in der Volkartstraße eine breite Liste an Persönlichkeiten für die Kommunalwahlen am 2. März zum Bezirksausschuss aufgestellt. Dieter Janecek,... » mehr
Aktuelles aus Neuhausen, Pressemitteilung: Dienstag, den 22. Mai 2007
Grüne wollen starke Bürgerliste für die Bezirksausschusswahlen aufstellen
Mit viel Engagement und Begeisterung startet der grüne Ortsverband in den Kommunalwahlkampf. Am 17. September soll eine starke grüne Bürgerliste für Neuhausen-Nymphenburg aufgestellt werden, die Grünen wollen sich dabei auch... » mehr
Aktuelles aus Neuhausen, Pressemitteilung: Dienstag, den 01. Mai 2007
Grüne fordern aktiv zum Klimaschutz auf
Zur bundesweiten grünen Aktionswoche beteiligte sich auch der Ortsverband der grünen Neuhausen / Nymphenburg am 28. April 2007 mit einem Infostand am Rotkreuzplatz. Die Themenschwerpunkte allgemeiner Klimaschutz, Befragungen zum... » mehr
Aktuelles aus Neuhausen, Pressemitteilung: Dienstag, den 13. März 2007
Stadträtin Sedef Özakin zu Besuch beim grünen Ortsverband / Verbesserungen für den Radverkehr am Rotkreuzplatz gefordert
12 Mitglieder des grünen Ortsverbandes waren am Montag, den 12. März zur Versammlung beim Großwirt in der Volkartstraße gekommen und erlebten einen spannenden Diskussionsabend zu verschiedensten kommunalpolitischen... » mehr
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Grüne wählen neuen Vorstand in Neuhausen-Nymphenburg
Der Politologe und Geschäftsführer der bayerischen Grünen Dieter Janecek (30) wurde als Vorsitzender des Ortsverbands wiedergewählt. Neu im Amt ist die Betriebsleiterin eines Unternehmens im Bereich Hauswirtschaft Barbara Kiesel... » mehr
Aktuelles aus Neuhausen, Pressemitteilung: Mittwoch, den 18. Oktober 2006
Grüne Neuhausen-Nymphenburg für konkrete Verbesserungen des Radverkehrs am Rotkreuzplatz – Modell „Piazza Rotkreuz“
Mit einem einstimmigen Beschluss unterstützten der grüne Ortsverband Neuhausen-Nymphenburg die Bestrebungen der BA-Fraktion, die Benachteiligung des Radverkehrs am Rotkreuzplatz zu beheben „Die momentane Situation der... » mehr
Aktuelles aus Neuhausen, Pressemitteilung: Dienstag, den 17. Oktober 2006
Mitgliederentscheid zur Klärung der OB-Kandidatur der Münchner Grüne
Grüne Neuhausen-Nymphenburg fordern Einstimmig haben die Mitglieder des grünen Ortsverbandes Neuhausen-Nymphenburg auf ihrer Mitgliederversammlung am 16. Oktober einen Beschluss der Grünen Jugend München unterstützt, der sich... » mehr
Grüner Landesvorsitzender und Bezirksrat Dieter Janecek wird neues Mitglied im Bezirksausschuss Neuhausen/Nymphenburg
Die Grünen Fraktion des BA Neuhausen/Nymphenburg freut sich über prominente Verstärkung. Der Nachrücker für Sigrid Ottensmann, die umzugsbedingt den Stadtteil verlässt, ist ab Juli der 33-jährige Familienvater und Landesvorsitzende der Grünen in Bayern, Dieter Janecek. Die Fraktionsvorsitzenden Daniela Thiele und Gunter Schäfer danken Sigrid Ottensmann für ihr langjähriges Engagement, u.a. im Unterausschuss Soziales und als zielbewusste Frauenbeauftragte des BA 9. Der Fraktionsvorsitzende Gunter Schäfer freut sich, „dass sich der grüne Landeschef trotz Mehrfachbelastung mit seiner Erfahrung und seinem ökologischen Profil im Stadtteil einbringen möchte“. Die Position der Frauenbeauftragten wird in Zukunft die Grüne Anna Hanusch besetzen, die sich u.a. für „die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Gleichstellungspolitik stark machen“ will.

















